COMBO

29. Januar bis 27. April 2025

Staatliche Antikensammlungen, Königsplatz 1, 86333 München

29. Januar bis 27. April 2025

Staatliche Antikensammlungen, Königsplatz 1, 86333 München

Die Ausstellung "COMBO. Münchener Secession und Deutscher Künstlerbund 1904 und heute" nimmt Bezug auf die gemeinsame Präsentation von Münchener Secession und Deutschem Künstlerbund, die 1904 im Ausstellungsgebäude am Münchner Königsplatz, den heutigen Antikensammlungen, stattfand. Es war damals die erste Ausstellung des gerade gegründeten Künstlerbunds, der sich gegen Bevormundungen durch den staatlich dominierten Künstlerbetrieb stellte und sich als überregionale Vertretung der lokalen Secessionen im deutschsprachigen Raum verstand.

In der Ausstellung "COMBO" wird sowohl der Versuch unternommen, die Ausstellung von 1904 mit Werken von Max Slevogt, Franz von Stuck und Thomas Theodor Heine teilweise zu rekonstruieren als auch diese Werke mit aktuellen Produktionen von Mitgliedern der Münchener Secession und des Deutschen Künstlerbunds, wie Daniela Comani, Dieter Rehm und Patrizia Wich, zu kombinieren.

Am 27. Februar 2025 findet begleitend zur Ausstellung ein Symposium in der Akademie der Bildenden Künste statt. Wie die Ausstellung wird das Symposium mit dem Titel "Künstlerinnen und Künstler: Allein oder in der Gruppe - Rückschau und Aussichten" versuchen, aus der Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart eine Brücke in die Zukunft zu schlagen. Unter anderem wird der Kunsthistoriker und Kulturwissenschaftler Wolfgang Ullrich die Frage diskutieren, welche Rolle Künstlervereinigungen und Kunstinstitutionen spielten und ob sie zukunftsfähig sind.

Kulturelle Erneuerung - Der Beitrag der abendländischen Philosophie

15. /16. Mai 2019

Meisterhof, Bad Wiessee

15. /16. Mai 2019

Meisterhof, Bad Wiessee

Ist die Menschheit durch ihre derzeitige Kultur bedroht und was hat zu dieser Bedrohung geführt? Auf Fragen wie diese werden aus den verschiedenen Wissensbereichen unterschiedliche Antworten gegeben. Was aber haben Philosophen dazu zu sagen?

Dem wurde im zweiten Meisterhof-Gespräch am 15. und 16. Mai 2019 nachgegangen. Dort trafen sich elf Männer und Frauen, die sich mit dieser Problematik seit geraumer Zeit befassen. Grundlage des Kolloquiums war eine Ausarbeitung von Volker Gerhardt. Dieser Text wird demnächst von der Stiftung kulturelle Erneuerung veröffentlicht werden.

Wege zur kulturellen Erneuerung

11./12. Februar 2019

Meisterhof, Bad Wiessee

11./12. Februar 2019

Meisterhof, Bad Wiessee

Die menschliche Kultur ist janusköpfig. Sie hat die Menschen zur alles dominierende Spezies werden lassen und sie zugleich in existentielle Bedrängnis gebracht. Dabei dürften sich die Menschen schon früh dieser Ambivalenz bewusst gewesen sein. Jedenfalls sind sie von alters her darauf bedacht, die dunklen, zerstörerischen Seiten ihres kulturgeleiteten Wirkens auf die eine oder andere Weise zu kontrollieren. Zu diesem Selbstschutzmechanismus gehören zweifellos die Religionen, aber auch bestimmte Aspekte der Geisteswissenschaften, namentlich der Philosophie, und der Künste bis hin zu Mythen, Märchen, Ritualen.

Wie diese Bereiche im Lichte der Religionsgeschichte Indiens und Chinas für einen kulturellen Wandel aktiviert werden könnten, hat der Religionswissenschaftler Michael von Brück für die Stiftung kulturelle Erneuerung in einer Studie untersucht. Seine Thesen wurden am 11./12. Februar in einem Kolloquium am Meisterhof bei Bad Wiessee zur Diskussion gestellt.

Kulturelle Erneuerung – Ein Konzept auf dem Prüfstand

16. Mai 2017

Historisches Kolleg, München

16. Mai 2017

Historisches Kolleg, München

Dass die dominanten Wirtschafts- und Verhaltensweisen die Lebensgrundlagen beeinträchtigen, ist weithin erkannt. Wenn trotzdem nachhaltige Veränderungen bisher ausgeblieben sind, kann dies auf die Natur des Menschen und/oder seine Kultur zurückzuführen sein.

Im ersten Kolloquium der Stiftung kulturelle Erneuerung soll deshalb vorrangig geklärt werden, ob es Zeiten und Regionen gibt, in denen das Dilemma nicht oder in deutlich geringerem Maße besteht, welche kulturellen Dispositionen zu umweltverträglicheren Verhaltensweisen befähigen und welche Wirkungen von einer Harmonisierung des Dreiklangs von Wissenschaft, Kunst und Religion ausgehen. Geklärt werden soll ferner, wie das Verhältnis von Wissenschaft, Kunst und Religion konstruktiver als derzeit gestaltet werden kann.

 

Leitfragen des Kolloquiums

  • Was sind Anzeichen für die unzulängliche Wirksamkeit der Effizienz- und Suffizienz-Strategie?
  • Warum tun Menschen nicht, was sie für richtig halten:
    … weil ihre Natur auf Selbstzerstörung angelegt ist?
    … weil sie eine Kultur haben, die ihre Natur nicht wirksam einhegt?
    … weil sie eine zerstörerische Kultur entwickelt haben?
  • Gab es Perioden, in denen die Kultur des Menschen nicht zerstörerisch war?
  • Wie muss eine Kultur sein, die zur Suffizienz befähigt, zum Beispiel indem sie die tragenden Elemente unserer Kultur zusammenführt?
  • Gibt es hierfür historische und/ oder internationale Beispiele?
  • In welchen Kulturen bestand bzw. besteht ein harmonischer Dreiklang zwischen Wissenschaft, Kunst und Religion?