geförderte Projekte Veranstaltungen
11., 12., 13. und 14. September 2025, jeweils 20 Uhr
STUDIO NAXOS, Waldschmidtstraße 19, 60316 Frankfurt am Main
HOFMANNSTHAL. ELEKTRA.
In einer zerstörten Landschaft aus Erde, Stahl und Licht erhebt sich Elektra zum Symbol des Widerstands. Zwischen Drohne, Barrikade und Blutrache inszenieren Florian Schongar (Regie) und und Betty Rieckmann (Bühnen- und Lichtdesign) Hofmannsthals Tragödie neu – als Apologie des bewaffneten Aufstandes in einer kalten Welt. Theater zwischen Mythos, Krieg und Zukunft.
In "Hofmannsthal. Elektra. Tragödie für drei Lebende und eine Drohne" taucht das System der Macht, das die drei Königskinder Elektra, Chrysothemis und Orest bedroht, in Form einer militärischen Drohne auf, die überwacht, straft, tötet. Die Frage, ob ein gewaltsames System zu akzeptieren oder zu stürzen ist, beantworten Elektra und Chrysothemis unterschiedlich. Elektra ist die Kämpferin dieser Befreiung, und Chrysothemis ihr Gegenbild: die Mutter(-im-Werden), die das Risiko nicht eingehen kann und will. Gemeinsam sind sie der Widerspruch der Verdammten dieser Erde.
