geförderte Projekte Veranstaltungen

Premiere 4. März 2026, 19.30 Uhr

Reaktorhalle, Luisenstraße 37 a, 80333 München

ROMBO

„ROMBO“ heißt das neue Stück von Jakob Altmayer und Celine Lacherdinger und bezeichnet auf italienisch das Grollen, das einem Erdbeben vorausgeht. Das Stück fußt auf dem gleichnamigen preisgekrönten Roman von Esther Kinsky. Er handelt von den Erdbeben, die 1976 die Bergregion Friaul im Nord-Osten Italiens erschüttern. An die tausend Menschen sterben unter den Trümmern, Zehntausende sind ohne Obdach, viele verlassen ihre Heimat für immer. Esther Kinsky rekonstruiert in ihrem Roman das Erleben der Momente vor, während und nach der Erschütterung. Dafür gibt sie dem vom Beben gezeichneten Gelände Stimmen: Von Kalkstein über eine Carbon-Schlange bis zu einer Dorfbewohnerin, die von Vorahnungen, Veränderungen und Erinnerungen zeugen.

Das Stück „ROMBO“ überführt diese Textpartitur in ein Klangbild, in dem Erinnern zur Aufgabe wird: Inwiefern beeinflusst die Naturkatastrophe – die den Boden unter den Füßen als instabil entlarvt – das menschliche Vertrauen in eine sichere Umwelt? Wie gehen die Menschen mit dem Verlust einer bestehenden Ordnung um? Welche Spuren hinterlässt der Bruch und wie lassen sich aus ihm neue Formen des gesellschaftlichen Miteinanders entwickeln?

Premiere: 4. März 2026, 19.30 Uhr, 19 Uhr Werkeinführung

Weitere Aufführungen: 6. und 7. März 2026 jeweils um 19.30 Uhr