Wie schützt der Mensch sich vor sich selbst?

31. Oktober 2026, 20 Uhr

Marstalltheater, Marstallplatz 4, 80539 München

31. Oktober 2026, 20 Uhr

Marstalltheater, Marstallplatz 4, 80539 München

Ist der Mensch sich selbst die größte Bedrohung? Ist unsere Spezies überhaupt fähig, das Vernünftige zu tun? Diese Frage behandelt die Inszenierung "Wie schützt der Mensch sich vor sich selbst?". Sie ist Teil der Kooperation PERFORMING SCIENCE zwischen der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) und dem Münchner Residenztheater. Fragestellungen und Ergebnisse akademischer Forschung und Lehre werden hier mit performativen Darstellungsformen verbunden. Das Stück "Wie schützt der Mensch sich vor sich selbst?" unter der künstlerischen Leitung von Hausregisseur Alexander Eisenach und Maximilian Grünewald ist inspiriert von dem gleichnamigen Forschungsprojekt, das die LMU im Auftrag der Stiftung kulturelle Erneuerung bearbeitet und entstand in enger Zusammenarbeit mit Anthropolog*innen, Philosoph*innen und Theolog*innen.

Karten können hier bestellt werden.

Kunstpicknick im Schacky-Park

18. Oktober 2026, 14 bis 17 Uhr

Schacky-Park Dießen am Ammersee

18. Oktober 2026, 14 bis 17 Uhr

Schacky-Park Dießen am Ammersee

Das Kunstpicknick im Schacky-Park ist ein kostenfreies, integratives Bildungsangebot aus dem Bereich Bildende Kunst für Kinder, Jugendliche, Familien und alle Interessierten. Ausgangspunkt ist der Schacky-Park in Dießen am Ammersee, ein historischer Landschafts-park mit Skulpturen, Brunnen und mythologischen Bezügen, der als kulturelles Erbe und lebendiger Natur- und Erlebnisraum erfahrbar wird. Das Format verbindet das Erleben der eigenen Umgebung abseits des Alltags und gemeinsames Gestalten als soziale, niederschwellige Begegnungsform. Die Teilnehmenden erschließen die Kultur und Mythologiegeschichte des Schacky Parks und setzen ihre ganz eigenen Assoziationen in künstlerischen Arbeiten im öffentlichen Raum um. Jeder Termin beginnt mit einer kurzen Einführung zur jeweiligen Skulptur oder zum Ort. Anschließend gestalten die Teilnehmenden mit unterschiedlichen Materialien temporäre Kunstwerke mit unterschiedlichen Arbeitsmitteln.

Der erste Termin dreht sich um Diana, als zentrale Figur vor Ort. Es wird mit dem Mittel der Malerei gearbeitet und vor Ort im Freien gezeichnet und gemalt. Dabei beschäftigt sich der Workshop mit Portrait und Körper.

Weitere Termine: 25.10. – Apollon
, 15.11. – Froschbrunnen
, 22.11. oder 29.11. – Schneelöwen, jeweils 14 bis 17 Uhr

SELBSTBEZICHTIGUNG. Handke

Premiere 28. August 2026, 20 Uhr

Theater Willy Praml in der Naxoshalle: Waldschmidtstraße 19, 60316 Frankfurt

Premiere 28. August 2026, 20 Uhr

Theater Willy Praml in der Naxoshalle: Waldschmidtstraße 19, 60316 Frankfurt

Peter Handke hatte seinen spektakulären Beginn als Theaterautor 1966 mit der
„Publikumsbeschimpfung“ im Theater am Turm. Die „Selbstbezichtigung“ ist im gleichen Jahr geschrieben und als Sprachstück konzipiert. Sie liest sich heute aber anders als vor 60 Jahren. Für Handke scheint das Menschliche im Menschen die Unvollkommenheit zu sein. Die Postulate und Sprachformeln, die Handke zu einer Sprachtirade zusammensetzt, hören sich an, wie eine umfassende Beschreibung des Menschseins an sich, mit seiner besonderen Begabung, alles in Sprache fassen zu können. Die Neuentdeckung und Umkehr dieser Dichtung durch das Theater Willy Praml sollen gerade dem Frankfurter Theaterpublikum und solchen, die ein neues Theaterpublikum sein könnten, großen Denkspaß und dreidimensionales Erleben von ausgeklügelter Sprache vermitteln.

In der Theaterlandschaft Frankfurts ist das THEATER WILLY PRAML mit der Spielstätte Naxoshalle/Produktionshaus NAXOS eine feste Größe für experimentelle, innovative Theaterarbeit, die ohne Drittmittel keinen Etat für seine künstlerischen Produktionen aufbringen könnte.

Der Kooperationspartner dieses Projekts ist die Katholische Akademie Rabanus Maurus/Haus am Dom Frankfurt am Main.

Weitere Vorstellungen: 29.8., 4.9., 5.9., 6.9., 12.9., 13.9., 16.9., 24.9., 25.9., 26.9., 3.10., 9.10. und 11.10., jeweils um 20.00 Uhr

5. Interkulturelles Festival

9. bis 12. Juli 2026

Tlatlauquitepec und Zacapoaxtla, Mexiko

9. bis 12. Juli 2026

Tlatlauquitepec und Zacapoaxtla, Mexiko

Von 9. bis 12. Juli 2026 richtet das mittel- und südamerikanische Musikensemble Yolotl Latino im mexikanischen Bundesstaat Puebla zum fünften Mal ein Interkulturelles Festival aus, bei dem klassische und populäre Musik aus Lateinamerika und Europa auf hohem technischen und musikalischen Niveau gespielt wird. Neben Konzerten und Gastvorträgen sind Schulbesuche vorgesehen, bei denen Schülern ihnen bisher unbekannte Musikstile und Instrumentierungen nähergebracht werden sollen. Alle Musiker treten ohne Honorar auf. Ferner veranstaltet Yolotl Latino Workshops, auf denen traditionelle Musiker der Region ihre Kenntnisse des Huapango und des Son Huasteco vertiefen können.

Darüber hinaus wird Yolotl Latino in Zusammenarbeit mit Eduardo García Barrios, künstlerischer Leiter des Orquesta Escuela Carlos Chávez (OECC) und engagierter Förderer der Musikerziehung und -bildung in Mexiko mehrere Konzerte in Mexiko-Stadt geben. Auch hier ist die ehrenamtliche Arbeit mit Schülern wichtiger Teil des Projekts. Die Studierenden des OECC können dabei von der beruflichen Erfahrung in  Kammermusik und Orchesterspiel der international renommierten Musiker, die über eine fundierte Ausbildung an der Universität Mozarteum in Salzburg und anderen weltweit angesehenen Institutionen verfügen, profitieren.

 

 

 

 

 

 

 

3. Soziale Symphonie

3. Juli 2026, 20 Uhr

Großer Saal, Elbphilharmonie, Platz der Deutschen Einheit 4, 20457 Hamburg

3. Juli 2026, 20 Uhr

Großer Saal, Elbphilharmonie, Platz der Deutschen Einheit 4, 20457 Hamburg

Zum Abschluss des TONALI Festivals, das vom 26. Juni bis 3. Juli 2026 stattfindet, erklingt die dritte Soziale Symphonie, kuratiert von Franziska Ritter und Christian Siegmund vom Kollektiv 1:1 Concerts. Gemeinsam mit dem asambura ensemble, Akademist:innen der TONALi Bühnenakademie, Jugendlichen der TONALi Publikumsakademie und Künstler:innen der Stadt zeigen sie, wie aus vielen kleinen Momenten der Verbundenheit ein großes gemeinsames Miteinander – eine Soziale Symphonie – entstehen kann. In fünf Sätzen treten Musik, Raum und alle Beteiligten miteinander in Resonanz. Was auf der Bühne passiert, beginnt schon Wochen vorher in der Stadt: In zahlreichen kleinen musikalischen Begegnungen im Slow-Dating-Format treffen Hamburger:innen auf Augenhöhe aufeinander.

TONALi – von den beiden Cellisten Amadeus Templeton und Boris Matchin 2010 gegründet – ist ein partizipatorisches, gemeinnütziges Kultur- und Bildungsprojekt, das gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken, Diskriminierungen entgegenwirken und gleiche Chancen auf Kunst, Bildung und Teilhabe aller Menschen ermöglichen will.

Tickets können hier bestellt werden.

Wie schützt der Mensch sich vor sich selbst?

Die gegenwärtig in vielen Teilen der Welt zu beobachtende Rückkehr von Aggression, Destruktivität und Lüge in Politik und Gesellschaft zeigt, dass die größte Gefährdung der Zukunft der Menschheit der Mensch selbst und sein Missbrauch von technisch und autokratisch gesteigerter Macht ist. Mündet die expansive Moderne in eine ökologische und militärische Selbstzerstörung? Ist der Mensch überhaupt friedensfähig? Sind die Nachhaltigkeitsideen von Suffizienz, intelligenter Selbstbegrenzung und global-intergenerativer Verantwortung schon aus anthropologischen Gründen illusionär? Welches Menschenbild liegt dem christlich-humanistischen Gesellschaftsmodell zugrunde? Ist es angesichts digitaler Entmündigung und heutiger humanwissenschaftlicher Erkenntnisse überhaupt zukunftsfähig?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Stiftung kulturelle Erneuerung seit langem. Sie sind auch Gegenstand des aktuellen wissenschaftlichen Projekts „Wie schützt der Mensch sich vor sich selbst?“. Im Mittelpunkt stehen dabei anthropologische, philosophische, religiöse und sozialethische Aspekte. Die Federführung des Projekts hat der Umwelt- und Sozialethiker Markus Vogt von der Ludwig-Maximilians- Universität München. Als weitere Wissenschaftler wirken die Kulturphilosophin Barbara Schellhammer von der Hochschule für Philosophie München sowie der Wissenschaftshistoriker und Direktor am Max-Planck-Institut für Geoanthropologie in Jena Jürgen Renn mit. Zum Thema geplant sind zahlreiche Workshops, interdisziplinäre Seminare, Vorlesungen, Konferenzen, Publikationen sowie eine Zusammenarbeit mit dem Münchner Residenztheater.

Das Projekt ist auf zwei Jahre angelegt.

DAPHNE: Unter Bäumen

19., 20. und 21. Juni 2026, jeweils 20 Uhr

Produktionshaus NAXOS, Waldschmidtstraße 19, 60316 Frankfurt am Main

19., 20. und 21. Juni 2026, jeweils 20 Uhr

Produktionshaus NAXOS, Waldschmidtstraße 19, 60316 Frankfurt am Main

DAPHNE: Unter Bäumen ist eine Musiktheater-Installation der Sängerin und Regisseurin Alina Huppertz, die sich mit der Beziehung zwischen Menschen und Bäumen auseinandersetzt. Sie lädt dazu ein, Bäume nicht in erster Linie als Nutzungsgegenstände wahrzunehmen sondern aus einer neuen Perspektive als Zufluchtsort, Projektionsfläche und als Gegenüber zu erleben. Inspiriert durch die mythologische Figur der Daphne, die sich in einen Baum verwandelt, sollen den Zuschauern Interaktionsformen zwischen Menschen und Bäumen auf spielerische Weise zugänglich gemacht werden. Dabei soll auch wieder die Faszination für den Blick in die Bäume geweckt werden. Die Musik hat Jennifer Nicolay komponiert.

Tickets sind hier erhältlich.

 

 

THE BIRDS REPUBLIC

Aufführungen 19. bis 23. Mai 2026, 18 Uhr

Bürgewald, 52399 Merzenich

Aufführungen 19. bis 23. Mai 2026, 18 Uhr

Bürgewald, 52399 Merzenich

Die Inszenierung  "THE BIRDS REPUBLIC", die im Rahmen des 25. Sommerblutfestivals  stattfindet, setzt sich mit dem radikalen Wandel des Rheinischen Reviers auseinander: Wo früher Kohle abgebaut wurde, entstehen neue Lebensräume. Das Stück lädt zu einer theatralen Busreise in diese Landschaft im Umbruch ein. Gemeinsam mit Expert:innen, Aktivist:innen und Anwohner:innen blicken die Veranstalter aus der Vogelperspektive auf die Zukunft der Region. Sie wollen dabei das Bewusstsein für die bestehende Klimakrise sowie die Verbindung zu der uns umgebenden Umwelt und die Herkunft der von uns genutzten Ressourcen fördern. Im Mittelpunkt der Reise stehen Fragen wie: Wie sieht die Rekultivierung der Tagebauflächen nach dem Kohleausstieg aus? Was können wir aus dem Vorgehen im Rheinischen Revier für die anstehenden gesellschaftlichen, ökologischen und ökonomischen Transformationsprozesse lernen?

Die Busreisen starten von Köln und Aachen. Ziel der Reise ist das "Zukunftsdorf" Bürgewald (ehemals Morschenich), das inzwischen von 15 Alt-Morschenicher:in-nen und etwa 140 Geflüchteten bewohnt wird. Die Reise endet mit einem großen musikalischen Finale, in dem sich der Gesang der Vögel, Expert:innen und Bürger:innen vereint.

 

Elysium

Uraufführung 30. April 2026, 20 Uhr

Stadttheater Landsberg Schlossergasse 381, 86899 Landsberg am Lech

Uraufführung 30. April 2026, 20 Uhr

Stadttheater Landsberg Schlossergasse 381, 86899 Landsberg am Lech

Das Tanztheater „Elysium“, eine Kooperation zwischen Dustin Klein (Choreograph und Tänzer) und Felix von Bredow (Schauspieler und Theaterautor) entführt uns in eine Welt, in der sich die Lebensbedingungen der Menschen drastisch verändert haben. Hitze, Wassermangel, und Ascheregen prägen die Szenerie und erschweren den Alltag. Zwei Strategien dargestellt von den beiden Initiatoren des Stücks  prallen aufeinander. Der Eine bewahrt und isoliert sich in einer gläsernen Festung. Der Andere akzeptiert die veränderten Bedingungen und versucht, im Einklang mit der Natur zu leben. Bewahrung trifft auf Wandel. Steht am Ende Elysium, ein Ort vollkommenen Glücks?

Weitere Vorstellung: 1. Mai 2026, 20 Uhr

.

Knallkrebs, Kuckuck & Co

Premiere 14. April 2026, 20 Uhr

LOFFT das Theater, Spinnereistraße 7, Halle 7, 04179 Leipzig

Premiere 14. April 2026, 20 Uhr

LOFFT das Theater, Spinnereistraße 7, Halle 7, 04179 Leipzig

Machen Tiere Musik?  Kann Musik ein Mittel zur Verständigung zwischen Mensch und Tier sein? Falls ja, können Menschen mit Tieren musizieren? Und wo verläuft die Grenze zwischen Musik und Geräusch? Diesen Fragen gehen die Theaterkünstler Anton Fuchs, Maj Lilith Hemmesmann und Anso Dautz am 14. April 2026 in der musikalischen Theaterperformance "Knallkrebs, Kuckuck & Co" in Leipzig nach. Dabei setzen sie Musikinstrumente, Videos, Puppenteile und Masken ein. Ziel ist, in Zeiten von Klimakrise und Artensterben neue Perspektiven auf unsere Mitgeschöpfe zu eröffnen und interspezifische Verständigung auszuprobieren.

Weitere Vorstellungen:

  1. April 2026, 20 Uhr
  2. April 2026, 20 Uhr