7. Klimakonzert

Samstag, der 30. Juni 2018, 20 Uhr

Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie

Samstag, der 30. Juni 2018, 20 Uhr

Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie

Dieses Konzert des Orchester des Wandels der Berliner Staatskapelle sollte ursprünglich von Enoch zu Guttenberg geleitet werden, der jedoch am 15. Juni 2018 unerwartet verstorben ist. Das Konzert wurde nun ihm gewidmet. Es spielte die Berliner Staatskappelle unter Leitung von Thomas Guggeis. Solist war der Bariton Michael Volle. Aufgeführt wurden die "Hebriden"-Ouvertüre von Felix Mendelssohn Bartholdy, die Sinfonie Nr. 44 von Joseph Haydn, die auch "Trauersinfonie" genannt wird, Ausschnitte aus Haydns "Die Schöpfung" (unter anderem die instrumentale Einleitung sowie einige Bass-Arien) und die Sinfonie Nr. 7  in h-Moll "Die Unvollendete" von Franz Schubert.

Die Einnahmen des Benefizkonzerts fließen in das laufende Madagaskar-Projekt von Eben!Holz e.V. In ihm haben sich Musikinstrumentenbauer und Musiker/Musikerinnen zusammengeschlossen, um in Madagaskar Hölzer wie Ebenholz, Palisander und Grenadill, die auch zum Instrumentenbau verwendet werden, vor dem Aussterben zu retten.

Orchester des Wandels

Die Musikerinnen und Musiker der Berliner Staatskapelle möchten den kommenden Generationen nicht nur eine einzigartige Tonkunst, sondern auch einen lebenswerten Planeten erhalten. Deshalb haben sie sich im Orchester des Wandels zusammengefunden - eine Initiative der von den Musikerinnen und Musikern gegründeten Stiftung NaturTon - um mit kreativen Konzertformaten an ungewöhnlichen Orten für die Stiftung zu musizieren.

Nachhaltige Bodennutzung

Mai bis Juli 2017

Vortragsreihe der Fakultät für Architektur der TU München

Mai bis Juli 2017

Vortragsreihe der Fakultät für Architektur der TU München

Wie müssen Eigentum und Nutzungsrechte des Bodens gestaltet werden, damit die Ressource Boden nachhaltig genutzt wird? Wie kann ein modernes Bodenrecht Architektur, Städtebau und Menschen verändern? Fragen wie diese werden in einer Vortragsreihe der Fakultät für Architektur der Technischen Universität München behandelt. Die vier Vorträge sowie die abschließende Podiumsdiskussion finden zwischen Mai und Juli im Vorhölzer Forum der TU München statt. Sie beleuchten ökonomische, fiskalische, gesellschaftliche und kulturelle Aspekte der Bodennutzung. Interessenkonflikte zwischen der Immobilienwirtschaft und den Stadtbewohnern kommen dabei ebenso zur Sprache wie planerische und steuerliche Instrumente, die eine nachhaltige Bodennutzung fördern bzw. verhindern. Die Fakultät für Architektur möchte mit dieser Vortragsreihe Hintergrundwissen zum Thema liefern, geeignete Instrumente identifizieren und das öffentliche Bewusstsein für eine nachhaltige Bodennutzung schärfen.

Podiumsdiskussion "Stecken die Potenziale im Boden?" 20. Juli 2017, 18.30 Uhr

Prof. Dr. Alain Thierstein, TU München

Christian Stupka, GIMA, München 

Tim von Winning, Baubürgermeister Ulm

Moderation: Dr. Thomas Welter, Bundesgeschäftsführer BDA, Berlin

Kulturelle Erneuerung – Ein Konzept auf dem Prüfstand

16. Mai 2017

Historisches Kolleg, München

16. Mai 2017

Historisches Kolleg, München

Dass die dominanten Wirtschafts- und Verhaltensweisen die Lebensgrundlagen beeinträchtigen, ist weithin erkannt. Wenn trotzdem nachhaltige Veränderungen bisher ausgeblieben sind, kann dies auf die Natur des Menschen und/oder seine Kultur zurückzuführen sein.

Im ersten Kolloquium der Stiftung kulturelle Erneuerung soll deshalb vorrangig geklärt werden, ob es Zeiten und Regionen gibt, in denen das Dilemma nicht oder in deutlich geringerem Maße besteht, welche kulturellen Dispositionen zu umweltverträglicheren Verhaltensweisen befähigen und welche Wirkungen von einer Harmonisierung des Dreiklangs von Wissenschaft, Kunst und Religion ausgehen. Geklärt werden soll ferner, wie das Verhältnis von Wissenschaft, Kunst und Religion konstruktiver als derzeit gestaltet werden kann.

 

Leitfragen des Kolloquiums

  • Was sind Anzeichen für die unzulängliche Wirksamkeit der Effizienz- und Suffizienz-Strategie?
  • Warum tun Menschen nicht, was sie für richtig halten:
    … weil ihre Natur auf Selbstzerstörung angelegt ist?
    … weil sie eine Kultur haben, die ihre Natur nicht wirksam einhegt?
    … weil sie eine zerstörerische Kultur entwickelt haben?
  • Gab es Perioden, in denen die Kultur des Menschen nicht zerstörerisch war?
  • Wie muss eine Kultur sein, die zur Suffizienz befähigt, zum Beispiel indem sie die tragenden Elemente unserer Kultur zusammenführt?
  • Gibt es hierfür historische und/ oder internationale Beispiele?
  • In welchen Kulturen bestand bzw. besteht ein harmonischer Dreiklang zwischen Wissenschaft, Kunst und Religion?

6. Klimakonzert

18. Juni 2017, 14.00 Uhr

Gärten der Welt, Berlin-Marzahn

18. Juni 2017, 14.00 Uhr

Gärten der Welt, Berlin-Marzahn

Das 6. Klimakonzert des Orchesters des Wandels am 18. Juni 2017 im Rahmen der Internationalen Gartenausstellung verbindet Kultur und Natur. Zusammen mit dem Klangkünstler Georg Klein verwirklichen die Musiker der Berliner Staatskapelle unter der Leitung von Daniel Barenboim ein außergewöhnliches Klangkunstprojekt. Unter dem Titel „Grün Hören“ soll mit musikalischen Mitteln ein Dialog zwischen den Gärten der Welt und urbaner Stadtlandschaft entstehen.

Das Orchester des Wandels

Die Musikerinnen und Musiker der Berliner Staatskapelle möchten den kommenden Generationen nicht nur eine einzigartige Tonkunst, sondern auch einen lebenswerten Planeten erhalten. Deshalb haben sie sich im Orchester des Wandels zusammengefunden - eine Initiative der von den Musikerinnen und Musikern gegründeten Stiftung NaturTon - um mit kreativen Konzertformaten an ungewöhnlichen Orten für die Stiftung zu musizieren. Die einzigartige Initiative von Orchestermusikern setzt sich unter anderem für den nachhaltigen Streichinstrumentenholzbau ein, um vom Aussterben bedrohte Ebenhölzer auf Madagaskar zu retten. Desweiteren fördert die Stiftung ein Auenwaldprojekt in Moldawien.