THE SHOW – Im Angesicht des Scheiterns

1. Dezember 2024, 20 Uhr

Stalburg Theater, Glauburgstr. 80, 60318 Frankfurt a.M.

1. Dezember 2024, 20 Uhr

Stalburg Theater, Glauburgstr. 80, 60318 Frankfurt a.M.

Mit der Produktion „The Show - Im Angesicht des Scheiterns“ geht Kortmann & Konsorten ein Experiment ein. Dank eines besonders gestalteten Proben-prozesses werden zwei völlig unterschiedliche Inszenierungen erarbeitet und miteinander verwoben. Das Ergebnis ist eine „Unterhaltungsshow", die mit allen Kniffen und Tricks spielt, die das Theater zu bieten hat (die Komödie), welche bis zur realen völligen Erschöpfung der Figuren bzw. der Darstellenden durch-exerziert wird (der Bruch). Kortmann & Konsorten entwickelt daraus eine Reflektion ihrer Arbeit und ihres Zustandes bezogen auf die Fragestellungen Zeit, Geld und Erschöpfung. Kortmann & Konsorten macht den Prozess für das Publikum sichtbar und hinterfragt sich in ihrem künstlerischen Angang, ihrer Arbeitsweise und ihrer Struktur, welche nicht zuletzt analog übertragbar sind auf diverse Lebensbereiche unserer Gesellschaft. Mit der Produktion „The Show - Im Angesichts des Scheiterns" kooperiert Kortmann & Konsorten erneut mit dem Stalburg Theater. Regie führt Sarah Kortmann. Die Uraufführung ist am 2. Dezember.

Weitere Aufführungen am 12. Dezember 2024, 26. Januar 2025, 9. Februar 2025 und 5. März 2025 jeweils um 20 Uhr

 

 

"Das Wunder des Hörens"

Der Aachener Kantor Lutz Felbick hat ein Buch über das Hören verfasst. Bei diesem kompakten Grundlagenband zur Bedeutung des Auditiven ist der Ausgangspunkt zunächst das Musikhören. Die Wahrnehmung von Musik und Sprache führt zu einer Thematisierung von neurowissenschaftlicher und wahrnehmungspsychologischer Forschung. Diese Darstellung wird ergänzt durch konkrete Fallbeispiele aus der Hörbiografie des Autors. Das Wunder des Hörens wird in den Kontext der Musikphilosophie Schopenhauers gesetzt. Dessen „Metaphysik der Musik“ führt schließlich unter Verweis auf Werner Heisenberg auch zu überraschenden Verwandtschaften zwischen antiker Philosophie und Quantenphysik.

Lutz Felbick trat ab 1982 weltweit als Konzertorganist auf. Von 1994 bis 2021 unterrichtete er die Hochschulfächer Musiktheorie und Gehörbildung. Als Musikwissenschaftler veröffentlichte er Fachliteratur zu diesen Themen. "Das Wunder des Hörens: Reflexionen zu einem musikalischen, wissenschaftlichen und spirituellen Thema" ist im LIT Verlag erschienen.

 

 

 

 

Mönch - ein dramatisches Gebet

Premiere 7. September 2024, 20.00 Uhr

Kulturzentrum und Theaterlabor Unser Theater (U.T.) e.V, Dorfstraße 18, 86947 Schwabhausen

Premiere 7. September 2024, 20.00 Uhr

Kulturzentrum und Theaterlabor Unser Theater (U.T.) e.V, Dorfstraße 18, 86947 Schwabhausen

"Mönch" ist ein dramatisches Gebet nach Herbert Achternbusch, das angesichts der verheerenden Umweltzerstörungen durch den Menschen zum Handeln aufruft. Dabei liegt die Lösung in einem besseren Miteinander auf und mit der Erde. Die Regie führt Franziska Wenning, die auch für den Text verantwortlich ist, die Ausstattung hat Anja Gast übernommen. Die Künstlerinnen gehen unter anderem der Frage nach, ob neue Perspektiven dadurch gefunden werden können, Neues im alten Gewand  zu suchen und Altes zu überschreiben. Thematisiert wird auch, inwieweit die bestehende kapitalistische und institutionelle Ordnung einer Suche nach nachhaltigen Lösungen im Weg steht.

Nachhaltigkeit spielt nicht nur beim Inhalt sondern auch bei der Entwicklung und Herstellung von Bühnenbild und Kostümen eine Rolle. So werden Gegenstände der Bewohner*innen des Dorfs Schwabenhausen, wo das Stück aufgeführt wird, und Naturmaterialien aus der nahen Umgebung in die Ausstattung integriert.

Vorstellungen: 7., 8., 13., 14. und 15. September jeweils 20.00 Uhr

Ticket-Reservierung unter info@unsertheater.de

12. Klimakonzert - "Ton&Arten. Die zerbrechliche Vielfalt der Natur"

Sonntag, 30. Juni 2024, 15 Uhr - Einlass ab 14.15 Uhr

Kraftwerk, Köpenicker Straße 70, 10179 Berlin

Sonntag, 30. Juni 2024, 15 Uhr - Einlass ab 14.15 Uhr

Kraftwerk, Köpenicker Straße 70, 10179 Berlin

Livemusik und Fotoprojektionen, die die zerbrechliche Schönheit der Natur zeigen, stehen im Mittelpunkt des diesjährigen Klimakonzerts, das das Orchester des Wandels der Staatskapelle Berlin am 30. Juni 2024 im Kraftwerk Berlin veranstaltet. Der Fotograf Daniel Haeker präsentiert zu Musik von Blechbläsern und Streichern Bilder von der schmelzenden Schönheit der Gletscher. Die Klangkünstlerin Ute Wassermann gibt gefährdeten und bereits ausgerotteten Vogelarten eine Stimme, begleitet von Celloklängen des Orchester des Wandels. Dazu werden Fotos aus dem neuen Brasilienprojekt des Orchesters gezeigt. Schließlich werden die rostenden Hinterlassenschaften der frühindustriellen Zeit in der Natur unter anderem von der Geigerin Alina Pogostkina künstlerisch inszeniert.

Der Eintritt ist frei. Um Spenden für die Musikinstrumentenholzprojekte der Orchester des Wandels in Brasilien und Madagaskar wird gebeten.

Programm
Orchester des Wandels (Staatskapelle Berlin & Friends)

15:00 Uhr
Schmelzende Schönheit
Solist: Matthias Höfs, Trompete
Fotos: Glacionaut, Daniel Haeker

16.30 Uhr
Rufender Araponga
Solistin: Ute Wassermann, Komponistin, Vocals
Fotos: SAVE Brasil

18:00 Uhr
Rostende Überbleibsel
Solistin: Alina Pogostkina, Violine
Fotos: Daniel Haeker

 

 

DURST - Die Zukunft des Wassers

14.5, 15.5., 18.5. und 19.5.2024, jeweils 19 Uhr

Theaterbus vom Ebertplatz 1,50668 Köln nach Schloss Türnich

14.5, 15.5., 18.5. und 19.5.2024, jeweils 19 Uhr

Theaterbus vom Ebertplatz 1,50668 Köln nach Schloss Türnich

Wie können wir die kostbare Ressource Wasser schützen und angesichts des Klimawandels für alle zugänglich machen?  "DURST - Die Zukunft des Wassers" unter der Regie von Christian Stec nimmt die Teilnehmenden mit auf eine theatralische Reise über die künftigen Herausforderungen im Umgang mit Wasser. Inspiriert von wissenschaftlichen Erkenntnissen der Scientists for Future und lokalen Geschichten aus dem Rheinischen Revier entsteht eine visionäre Erzählung, die aufzeigt, wie ein bewusster Umgang mit Wasser zu einer nachhaltigen Welt beitragen kann. Im Laufe einer dreieinhalbstündigen Reise mit dem Theaterbus von Köln über das Rheinische Braunkohlenrevier bis zum Schloss Türnich in Kerpen können die Teilnehmenden an nachhaltigen Lösungen zum Schutz der Wasserversorgung mitwirken.  DURST ist Teil des Sommerblut Kulturfestivals, das vom 4. bis 20. Mai 2024 in Köln und Umgebung stattfindet und von Rolf Emmerich geleitet wird.

Caroline Shaw - Composer in Residence 2024

13. April 2024, 22 Uhr

Dom St. Marien, Erfurt

13. April 2024, 22 Uhr

Dom St. Marien, Erfurt

Caroline Shaw wird im April bei den Thüringer Bachwochen zu Gast sein, um sich als dritte Komponistin der Herausforderung zu stellen, binnen Wochenfrist eine neue Kantate zu komponieren und zur Uraufführung zu bringen.

Caroline Shaw ist die jüngste Preisträgerin des Pulitzer Preises: Mit 30 Jahren gewann Caroline Shaw 2013 für ihr A-cappella-Stück Partita for 8 Voices die international begehrte Auszeichnung. Seither sind zahlreiche weitere Ehrungen, unter anderem 5 Grammys, dazugekommen. Caroline Shaw selbst beschreibt sich schlicht als „Musikerin, die Musik schreibt“. Schließlich ist die vielseitige Künstlerin nicht nur Komponistin, sondern auch Sängerin, Songtexterin und Violinistin. Dabei möchte sich die US-Amerikanerin nicht auf einen Stil festlegen lassen. Deshalb arbeitet sie mit Musikern verschiedenster Genres zusammen

Für die Premiere im Erfurter Dom St. Marien musiziert sie zusammen mit dem international renommierten Ensemble Vox Luminis aus Belgien. Ihr Werk wird auf Bachs berühmte Kantate 147 „Herz und Mund und Tat und Leben“ Bezug nehmen, die in dem Nachtkonzert am 13. April zur Uraufführung ebenfalls erklingen wird.

Zu Beginn ihrer Residence kann man am 10. April Caroline Shaw im Kalif Storch in ihrer ganzen Vielseitigkeit kennenlernen: Zunächst im Gespräch mit dem Geschäftsführer und Leiter der Thüringer Bachwochen, Christoph Drescher, anschließend mit RINGDOWN, ihrem neuen Projekt mit der Singer/Songwriterin Danni Lee - einem Elektro-Pop Duo, dessen Songs sich irgendwo zwischen Brahms und Brandi Carlile verorten.

 

 

CD des Passionsoratoriums von J. S. Bach

Seit fast 150 Jahren ist ein rätselhaftes Libretto zu einem Oratorium Gegenstand der Bach-Forschung, das der Dichter Picander 1725 veröffentlicht hat. Es könnte das Relikt eines Passionsoratorium sein, das Johann Sebastian Bach für den Karfreitag 1725 geplant, aber nie fertiggestellt hat und von dem sich Teile in der Matthäuspassion und anderen Werken Bachs erhalten haben. Der Cembalist, Dirigent und Musikforscher Alexander Grychtolik hat das Passionsoratorium vervollständigt und 2023 in Frankfurt a.M. zusammen mit dem belgischen Orchester Il Gardellino und renommierten Gesangssolisten uraufgeführt.

Das Passionsoratorium ist nun als CD erhältlich.

Aufführung des Passionsoratoriums von J. S. Bach in Tokio

2. und 3. März 2024

Sacred Heart University Church, Tokio

2. und 3. März 2024

Sacred Heart University Church, Tokio

Auf Einladung des Kammerchores Collegium Aureum Kofu, der von dem Sänger Koki Katano gegründet wurde, dirigierte Alexander Grychtolik am 2. und 3. März 2024 zwei Aufführungen des Bach-Passionsoratoriums in der Yatsugatake Yamabiko Hall in Yamanashi und in der Sacred Heart University Church in Tokio, begleitet durch Vorträge zu J. S. Bach u. a. an der Meiji-Gakuin-Universität in Tokio.

SCHÖPFUNG

Premiere 20. Oktober 2023, 20.00 Uhr

StudioNaxos, Waldschmidtstraße 19, 60316 Frankfurt.a.M.

Premiere 20. Oktober 2023, 20.00 Uhr

StudioNaxos, Waldschmidtstraße 19, 60316 Frankfurt.a.M.

"SCHÖPFUNG" ist ein experimentelles Musiktheater, das Fragmente aus Joseph Haydns gleichnamigen Oratorium und elektronische Komposition, Licht- und Videokunst zusammenbringt. Im Mittelpunkt steht das bestehende und künftige Verhältnis von Natur und Mensch. Mithilfe von Theatermitteln setzen sich die Initiatoren, ein Team freischaffender Künstler:innen unter der Leitung von Alina Huppertz, kritisch mit der von Haydns vertonten biblischen Schöpfungs- geschichte auseinander. Vor dem Hintergrund des wissenschaftlichen Diskurses um das Anthropozän gehen die Künstler insbesondere der Frage nach, ob es möglich ist, den Mythos vom Menschen als Krone der Schöpfung hinter sich zu lassen. "SCHÖPFUNG" verabschiedet sich von der Vorstellung der Vorherrschaft des Menschen mit all seinen destruktiven Folgeerscheinungen. Hierfür drehen die Autoren die Chronologie der Schöpfungsgeschichte um. Angefangen mit der Erschaffung des Menschen arbeitet sich  das Stück rückwärts in das Chaos vor, mit dem das Oratorium im Original beginnt. Das Chaos und die damit verbundene Dunkelheit werden als Schwellenzustand verstanden, der neben dem Ende auch einen Neuanfang markiert.

Premiere: 20. Oktober 2023, 20.00 Uhr

Musik: Julia Mihály und Joseph Haydn
In Kooperation mit MainVokal (Leitung: Katharina Blattmann) und dem Clara-Schumann-Orchester (Leitung: Lukas Rommelspacher)
Solist: Harald Hieronymus Hein
Konzept und Regie: Alina Huppertz
Veranstalter: MainVokal e.V.

Weitere Vorstellungen: 21. und 22. Oktober 2023, jeweils 20.00 Uhr

"Anwälte der Natur" auf der Art Carnuntum 2023

26. August 2023, 19.30 Uhr

Amphitheater Petronell-Carnuntum, Hauptstraße 1, A-2404 Petronell-Carnuntum

26. August 2023, 19.30 Uhr

Amphitheater Petronell-Carnuntum, Hauptstraße 1, A-2404 Petronell-Carnuntum

Die Theatercollage des Regisseurs Frank Raddatz "Anwälte der Natur" wird am 26. August 2023 im Rahmen des Festivals Art Carnuntum im römischen Amphitheater Petronell-Carnuntum aufgeführt. Nahe der Donau-Au und des Naturschutzgebiets gelegen befasst sich die Art Carnuntum auch mit dem Thema Umwelt und Nachhaltigkeit, nämlich mit der Frage, welche Rechte der Natur, zum Beispiel Wäldern und Flüssen zugestanden werden sollen. Die Collage aus Musik, Tanz und Schauspiel dreht sich um die rechtlichen Grundlagen des Naturschutzes und zeigt mögliche Folgen eines veränderten Verständnisses von Natur auf.