Bach Biennale für Weimar

2. bis 11. Juli 2021

Weimar

2. bis 11. Juli 2021

Weimar

Die Bach Biennale wurde unter der Schirmherrschaft von Nikolaus Hanoncourt  2008 gegründet - 300 Jahre nachdem Johann Sebastian Bach seinen Dienst als  Kammermusiker und Organist am Hofe der Weimarer Herzöge angetreten hatte. Das Festival ermöglicht den Besuchern einen Zugang zu Johann Sebastian Bach auf höchstem Niveau. Renommierte internationale Künstler und Ensembles spielen auf dem Instrumentarium der Barockzeit und machen die Musik zu einem klangsinnlichen Erlebnis an authentischen Weimarer Bachorten.

2021 fand die Bach Biennale unter dem Motto "Bach natürlich" statt. Aufgrund der Corona-Pandemie wurden viele Konzerte im Freien abgehalten. Zudem unterstützte das diesjährige Festival verstärkt freie Musikerinnen und Musiker vor Ort, die coronabedingt seit vielen Monaten nicht auftreten konnten. So war unter anderem das junge Ensemble "Weimar Baroque" an unterschiedlichen Orten in der Stadt zu hören.

 

Damit die Saat aufgeht

14. März bis 6. Juni 2021

Hoffnungskirche, Clara-Zetkin-Straße 80, 01159 Dresden

14. März bis 6. Juni 2021

Hoffnungskirche, Clara-Zetkin-Straße 80, 01159 Dresden

Die Dresdner Hoffnungskirche hat  in Zusammenarbeit mit der Initiative "anders wachsen" und dem  Ökumenischem Informationszentrum ÖIZ die Ausstellung "Damit die Saat aufgeht - eine Ausstellung zu Wurzeln und Möglichkeiten gelebter Gerechtigkeit" erarbeitet, die am 14. März eröffnet wurde. Im Mittelpunkt stehen Bibeltexte, in denen es um Verteilungsgerechtigkeit , Befreiung und Umwelt und deren heutige Relevanz geht. Durch die Ausstellung sollen die Themen Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung und Ökumene in die Kirchen und Pfarrgemeinden getragen und möglichst viele Menschen für sie sensibilisiert werden.

Die Ausstellung ist bis 6. Juni 2021 nach den Sonntagsgottesdiensten und zu den Öffnungszeiten der Pfarramtskanzlei zu besichtigen. Sie wird durch zahlreiche Bibelabende zu einzelnen Themenaspekten begleitet. Die Ausstellung wird im Sommer an andere Gemeinden oder Vereine verliehen.

Mit Kunst Ökonomie transformieren - Bilanz 2020

Seit 2019 fördert die Stiftung kulturelle Erneuerung das Projekt "Orientierung und Aufbruch in Krisenzeiten - Mit Kunst Ökonomie transformieren" der Cusanus Hochschule. Diese will zu freiem Denken und verantwortlichem Handeln in dynamischen, unsicheren Zeiten befähigen. Dafür stärkt sie das Bewusstsein für Gemeinsinn und stellt die Lehre vom Kopf auf die Füße: Statt abstrakter Fachdisziplin stehen aktuelle wirtschaftliche und gesellschaftliche Probleme und die Sorge um eine lebensdienliche Wirtschaft und Gesellschaft im Vordergrund. Dabei spielen die Entwicklung und Einübung künstlerischer Fähigkeiten der Wahrnehmung , Imagination und Kreativität eine herausragende Rolle. Beides ist mittlerweile fest im Kernbereich der Lehre verankert.

Um die künstlerischen Fähigkeiten der Menschen als dynamisches Fundament alles Wirtschaftens und vor allem seiner gemeinsinn-orientierten Transformation erkennen und bilden zu können, war und ist erhebliche  trans- und interdisziplinäre Grundlagenforschung erforderlich. Diese nimmt sowohl die Erforschung der Bildlichkeit der bestehenden Wirtschaft als auch die imaginativen Fähigkeiten wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Akteure in den Blick. Ziel ist, das Thema der Rolle des Imaginativen und der kreativen Vorstellungskräfte für ein neues Denken und Handeln in Wirtschaft und Wirtschaftswissenschaften zu erschließen. Über die einzelnen Aktivitäten informiert der Projektbericht 2020.

Ein Jahr anders wachsen-Gemeinde

Die christlich anders wachsen-Modellgemeinde will in der Praxis zeigen, dass Alternativen zu den herrschenden nicht nachhaltigen Lebensweisen möglich sind, von der Frömmigkeit über den Gemeindeaufbau bis zu den praktischen Lebensvollzügen. Umgesetzt wird dies derzeit in den zwei Dresdner evangelischen Kirchgemeinden Frieden und Hoffnung sowie Johannes-Kreuz-Lukas. Seit September 2019 werden die zwei Gemeinden auf ihrem Weg zu nachhaltigeren Lebensweisen von der Theologin und Projektleiterin Juliane Assmann begleitet. Geplant sind unter anderem religiöse Angebote zur Entschleunigung, Ausbau der diakonischen Arbeit vor Ort, Beteiligung an Netzwerken alternativen Wirtschaftens, Bildungsangebote zu Möglichkeiten solidarischen Lebens und Wirtschaftens sowie Umstellung auf nachhaltige Beschaffung.

Nachdem zunächst der Fokus darauf gelegt wurde, das Konzept „anders wachsen“ in den Gemeinden bekannt zu machen, wurden im Folgenden gemeinsam mit den Mitgliedern konkrete Projektideen entwickelt. Dabei wurde zum Beispiel ein Lebensmitteltauschschrank, der FairTeiler, an einem Gemeindehaus installiert. Ein Teil der Birkenwiese vor der Hoffnungskirche wurde von einem Gemeindemitglied zu einem Bauerngarten in Permakultur umgewandelt. Gleich nebenan richtete die Solidarische Landwirtschaft vom Schellehof ein Verteildepot für den Stadtteil Dresden-Löbtau ein. Die Gemeinde Johannes-Kreuz-Lukas schaffte eine Generationenrikscha an, um nachhaltige und alternative Mobilität vorzuleben und anzubieten. Nach und nach wird die Beschaffung umgestellt, sodass Gemeindeblätter mit mineralölfreien Farben auf Recyclingpapier gedruckt werden können. Darüber hinaus wird Ökostrom bezogen. In der Gemeinde Johannes-Kreuz-Lukas ist die Installation einer Photovoltaik-Anlage geplant (In der Gemeinde Frieden und Hoffnung gibt es diese bereits seit über zehn Jahren.). Da Anfang 2020 im Zuge der Gemeindestrukturreform die ehemalige Johanneskirchgemeinde Dresden-Johannstadt-Striesen mit der Lukas- und Kreuzkirchgemeinde zu einer großen Innenstadtgemeinde mit mehr als 10 000 Gemeindegliedern zusammengefasst wurde, müssen jedoch erst gemeinsame Strukturen entwickelt werden, bevor umfangreiche Maßnahmen zu einer nachhaltigeren Beschaffung ergriffen werden können.

Ferner wurden in Gottesdiensten Lieferkettengesetze, Frauenrechte, die Schönheit der Schöpfung und die Abhängigkeit von fossilen Energien thematisiert. Zudem wurde mit der „Atempause“ eine Möglichkeit geschaffen, den Arbeitsalltag zu entschleunigen und sich auch unter der Woche im Gebet auf Gott und dessen Verheißungen auszurichten. Persönlicher Glaube und politisches Engagement trafen auch zusammen, als Mitglieder beider Gemeinden zusammen für das Klima streikten oder Gemeindefeste im Stadtteil gemeinsam mit anderen Akteur*innen für Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit ausrichteten. Aufgrund der Strahlkraft der anders wachsen-Projekte haben sich auch in Nachbargemeinden Arbeitskreise zu Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit gebildet. Außerdem treten zunehmend nicht kirchliche Akteur*innen an die Gemeinden heran, um punktuell mit ihnen zusammenzuarbeiten.

In den nächsten Jahren wird im Rahmen von Ideenwerkstätten, an denen sich die Gemeindemitglieder und andere Bürger des Stadtteils beteiligen können, den Fragen nachgegangen, wie Kirchgemeinden gerecht und nachhaltig leben können und welche Möglichkeiten bestehen, mit Geld umzugehen, die nicht auf Leistung und Produktivitätssteigerung basieren. „Ziel ist es“, so Juliane Assmann, „Hoffnungsort für Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit zu werden und die christliche Verheißung vom Reich Gottes, von Frieden, Gerechtigkeit und Freude aus dem Heiligen Geist nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten zu verkünden. Die Corona-Pandemie und der damit einhergehende Lockdown haben Türen für neue Ansätze aufgestoßen, wodurch ein Kairos für ‚anders wachsen‘–Fragen entstanden ist. Wie nachhaltig diese Unterbrechung und das Aufbrechen im Denken unseres ‚normalen’ Konsums und Lebensstils sind, wird sich zeigen.“

The Inner Revolution

"The inner revolution" ist ein Dokumentarfilm der deutschen Künstlerin Victoria Knobloch. Er zeigt, dass die Probleme, vor denen wir heute stehen, nicht allein durch Politik oder Wirtschaft gelöst werden können, sondern indem wir hinterfragen, was uns als Menschen ausmacht: Was ist uns wirklich wichtig? Wie wollen wir leben? Wer sind wir und warum sind wir hier? Weil wir diese Fragen nicht stellen, leben wir häufig ein Leben, das nicht unseres ist - in einer Welt, in der wir uns nicht wirklich zu Hause fühlen. Der Film macht deutlich, wie Selbsterkenntnis, Bewusstsein und kontemplative Praxis unser inneres Wohlbefinden, unsere Beziehungen und unser Zusammenleben in dieser Welt verbessern können. Er lässt Menschen aus verschiedenen östlichen Traditionen über das Thema und dessen Notwendigkeit reflektieren und zeigt dadurch konkrete Wege auf, wie wir wieder in Kontakt mit unserer eigenen Natur kommen können.

Der Film ist ab heute online verfügbar. Ein zweiter Filmteil ist in Vorbereitung.

Teamtheater

Teamtheater, Am Einlaß 2a, 80469 München

Teamtheater, Am Einlaß 2a, 80469 München

Das Teamtheater ist ein kleines privates Theater im Glockenbachviertel in München. Seit 35 Jahren werden dem Zuschauer dort in zwei Spielstätten, dem Teamtheater Tankstelle und dem Teamtheater Salon Uraufführungen eigener Texte, Komödien, literarische Adaptionen, Lesungen, kabarettistische Soloprogramme und Inszenierungen französischer Autoren in ihrer Muttersprache geboten. Ein mobiles Ensemble um  die Schauspielerin und Regisseurin Petra Maria Grühn führt sowohl Stücke zeitgenössischer, internationaler Autoren als auch Klassiker der Theaterliteratur auf.

Private Theater sind von der Covid 19-Pandemie besonders betroffen. Umso schöner, dass das Teamtheater am 17. September 2020 in die neue Spielzeit startet. Unter dem Motto „Ist man zu zweit weniger allein?" werden klassische Zwei-Personen-Stücke auf die Bühne gebracht.

Alchi - Klosterjuwel im Himalaya

13. August 2020 bis 7. März 2021

Museum am Rothenbaum, Hamburg

13. August 2020 bis 7. März 2021

Museum am Rothenbaum, Hamburg

Alchi ist eines der schönsten tibetanisch-buddhistischen Klöster des Himalaya. Der Fotograf und Ausstellungskurator Peter van Ham hat die Kunstwerke von Alchi mit Genehmigung des Dalai Lama in monumentalen Fotografien festgehalten. Nun sind sie vom 13. August 2020 bis 7. März 2021 in nahezu Originalgröße im Hamburger Museum am Rothenbaum zu sehen. Die Ausstellung wird von einem interessanten Rahmenprogramm begleitet.

Jetzt im Buchhandel

Wie schützt der Mensch sich vor sich selbst? Welche  Strategien haben hierfür die Menschen in früheren Zeiten und anderen Teilen der Welt entwickelt? Welche Rolle spielen dabei Philosophie und Religion? Und können diese Strategien für den erforderlichen kulturellen Wandel in Deutschland und Europa hilfreich sein? Das war nicht nur  das Thema der Konferenz von 2018 sondern auch der beiden Studien von Michael von Brück und Volker Gerhardt, die diese im Auftrag der Stiftung kulturelle Erneuerung erstellt haben. Dabei beschäftigt sich der Religionswissenschaftler von Brück mit der Frage, welche Strategien in Form von Heilsversprechen, Glaubenssätzen und Mythen beispielsweise für die buddhistischen Gesellschaften prägend waren und wie sie sich von westlichen Denkweisen unterscheiden. Der Philosoph Gerhardt untersucht  dagegen, welche Beiträge die abendländische Philosophie zu Fragen der Kultur und ihrer Entwicklung geleistet hat.  Beide legen dar, welche Erfahrungen aus ihren unterschiedlichen Analysen für den kulturellen Wandel gewonnen werden können und unterbreiten Vorschläge, wie die westliche Kultur erneuert und damit nachhaltiger werden kann.

Die Bücher erscheinen im Karl Alber Verlag und sind ab 15. Juli im Buchhandel erhältlich. Sie können auch gratis als PDF heruntergeladen werden.

 

 

Buchvorstellung "Interkulturelles Ökologisches Manifest"

2. Juli 2020, 19 Uhr

Evangelische Stadtakademie München, Herzog-Wilhelm-Straße 24, 80331 München

2. Juli 2020, 19 Uhr

Evangelische Stadtakademie München, Herzog-Wilhelm-Straße 24, 80331 München

Am 2. Juli 2020 stellt der Religionswissenschaftler und Zen-Lehrer Michael von Brück sein neues Buch "Interkulturelles Ökologisches Manifest" in der Evangelischen Stadtakademie München vor.  Darin führt er aus, warum und wie die Transformation unserer Lebensweisen möglich ist und welche Rolle Religionen dabei spielen. Er beschreibt, welche Heilsversprechen, Glaubenssätze und Mythen beispielsweise für die buddhistischen Gesellschaften prägend waren und wie sie sich vom europäischen Fortschrittsmythos unterscheiden. Und er legt dar, welche Erfahrungen aus der Religionsgeschichte Indiens und Chinas für den kulturellen Wandel hilfreich sein könnten und welche Wege zur kulturellen Erneuerung sich hieraus ergeben.

Die Veranstaltung wird zusätzlich als Livestream angeboten. Sie können sich für die Präsenzveranstaltung oder die Teilnahme via Livestream anmelden. Die Teilnahmegebühr beträgt in beiden Fällen 8 Euro.

Anmeldung bitte per Fax/E-Mail/Homepage
Telefon 089/549027-0
Fax 089/549027-15
E-Mail: info@evstadtakademie.de
www.evstadtakademie.de

Sollten an dem Tag keine Präsenzveranstaltungen möglich sein, wird die Veranstaltung als ZOOM Videokonferenz durchgeführt.

Absage der Konferenz "Freiheit, die ich meine"

13. Juni 2020

Umweltforum Berlin

13. Juni 2020

Umweltforum Berlin

Freiheit und Selbstverwirklichung haben in westlichen Gesellschaften einen hohen Stellenwert. Aber was versteht die Mehrheit der Menschen in Deutschland und Europa eigentlich unter Freiheit? Wo sind die Grenzen von Freiheit und Selbstverwirklichung? Fördert oder beeinträchtigt das westliche Freiheitsverständnis den Schutz von Umwelt und Klima sowie den gesellschaftlichen Zusammenhalt? Unterscheidet sich das westliche Freiheitsverständnis von dem anderer Kulturen? Und braucht der Westen möglicherweise ein anderes Freiheitsverständnis, wenn er die Klimaziele von Paris ein- und den Verlust der Biodiversität aufhalten will?

Über Fragen wie diese sollte auf der Konferenz der Stiftung kulturelle Erneuerung
„Freiheit, die ich meine – Ökologische und soziale Grenzen der Selbstverwirklichung“
am Samstag, den 13. Juni 2020 in Berlin diskutiert werden.

Wegen der Corona Pandemie ist die Konferenz abgesagt!