The Inner Revolution

"The inner revolution" ist ein Dokumentarfilm der deutschen Künstlerin Victoria Knobloch. Er zeigt, dass die Probleme, vor denen wir heute stehen, nicht allein durch Politik oder Wirtschaft gelöst werden können, sondern indem wir hinterfragen, was uns als Menschen ausmacht: Was ist uns wirklich wichtig? Wie wollen wir leben? Wer sind wir und warum sind wir hier? Weil wir diese Fragen nicht stellen, leben wir häufig ein Leben, das nicht unseres ist - in einer Welt, in der wir uns nicht wirklich zu Hause fühlen. Der Film macht deutlich, wie Selbsterkenntnis, Bewusstsein und kontemplative Praxis unser inneres Wohlbefinden, unsere Beziehungen und unser Zusammenleben in dieser Welt verbessern können. Er lässt Menschen aus verschiedenen östlichen Traditionen über das Thema und dessen Notwendigkeit reflektieren und zeigt dadurch konkrete Wege auf, wie wir wieder in Kontakt mit unserer eigenen Natur kommen können.

Der Film ist ab heute online verfügbar. Ein zweiter Filmteil ist in Vorbereitung.

Teamtheater

Teamtheater, Am Einlaß 2a, 80469 München

Teamtheater, Am Einlaß 2a, 80469 München

Das Teamtheater ist ein kleines privates Theater im Glockenbachviertel in München. Seit 35 Jahren werden dem Zuschauer dort in zwei Spielstätten, dem Teamtheater Tankstelle und dem Teamtheater Salon Uraufführungen eigener Texte, Komödien, literarische Adaptionen, Lesungen, kabarettistische Soloprogramme und Inszenierungen französischer Autoren in ihrer Muttersprache geboten. Ein mobiles Ensemble um  die Schauspielerin und Regisseurin Petra Maria Grühn führt sowohl Stücke zeitgenössischer, internationaler Autoren als auch Klassiker der Theaterliteratur auf.

Private Theater sind von der Covid 19-Pandemie besonders betroffen. Umso schöner, dass das Teamtheater am 17. September 2020 in die neue Spielzeit startet. Unter dem Motto „Ist man zu zweit weniger allein?" werden klassische Zwei-Personen-Stücke auf die Bühne gebracht.

Alchi - Klosterjuwel im Himalaya

13. August 2020 bis 7. März 2021

Museum am Rothenbaum, Hamburg

13. August 2020 bis 7. März 2021

Museum am Rothenbaum, Hamburg

Alchi ist eines der schönsten tibetanisch-buddhistischen Klöster des Himalaya. Der Fotograf und Ausstellungskurator Peter van Ham hat die Kunstwerke von Alchi mit Genehmigung des Dalai Lama in monumentalen Fotografien festgehalten. Nun sind sie vom 13. August 2020 bis 7. März 2021 in nahezu Originalgröße im Hamburger Museum am Rothenbaum zu sehen. Die Ausstellung wird von einem interessanten Rahmenprogramm begleitet.

Jetzt im Buchhandel

Wie schützt der Mensch sich vor sich selbst? Welche  Strategien haben hierfür die Menschen in früheren Zeiten und anderen Teilen der Welt entwickelt? Welche Rolle spielen dabei Philosophie und Religion? Und können diese Strategien für den erforderlichen kulturellen Wandel in Deutschland und Europa hilfreich sein? Das war nicht nur  das Thema der Konferenz von 2018 sondern auch der beiden Studien von Michael von Brück und Volker Gerhardt, die diese im Auftrag der Stiftung kulturelle Erneuerung erstellt haben. Dabei beschäftigt sich der Religionswissenschaftler von Brück mit der Frage, welche Strategien in Form von Heilsversprechen, Glaubenssätzen und Mythen beispielsweise für die buddhistischen Gesellschaften prägend waren und wie sie sich von westlichen Denkweisen unterscheiden. Der Philosoph Gerhardt untersucht  dagegen, welche Beiträge die abendländische Philosophie zu Fragen der Kultur und ihrer Entwicklung geleistet hat.  Beide legen dar, welche Erfahrungen aus ihren unterschiedlichen Analysen für den kulturellen Wandel gewonnen werden können und unterbreiten Vorschläge, wie die westliche Kultur erneuert und damit nachhaltiger werden kann.

Die Bücher erscheinen im Karl Alber Verlag und sind ab 15. Juli im Buchhandel erhältlich. Sie können auch gratis als PDF heruntergeladen werden.

 

 

Buchvorstellung "Interkulturelles Ökologisches Manifest"

2. Juli 2020, 19 Uhr

Evangelische Stadtakademie München, Herzog-Wilhelm-Straße 24, 80331 München

2. Juli 2020, 19 Uhr

Evangelische Stadtakademie München, Herzog-Wilhelm-Straße 24, 80331 München

Am 2. Juli 2020 stellt der Religionswissenschaftler und Zen-Lehrer Michael von Brück sein neues Buch "Interkulturelles Ökologisches Manifest" in der Evangelischen Stadtakademie München vor.  Darin führt er aus, warum und wie die Transformation unserer Lebensweisen möglich ist und welche Rolle Religionen dabei spielen. Er beschreibt, welche Heilsversprechen, Glaubenssätze und Mythen beispielsweise für die buddhistischen Gesellschaften prägend waren und wie sie sich vom europäischen Fortschrittsmythos unterscheiden. Und er legt dar, welche Erfahrungen aus der Religionsgeschichte Indiens und Chinas für den kulturellen Wandel hilfreich sein könnten und welche Wege zur kulturellen Erneuerung sich hieraus ergeben.

Die Veranstaltung wird zusätzlich als Livestream angeboten. Sie können sich für die Präsenzveranstaltung oder die Teilnahme via Livestream anmelden. Die Teilnahmegebühr beträgt in beiden Fällen 8 Euro.

Anmeldung bitte per Fax/E-Mail/Homepage
Telefon 089/549027-0
Fax 089/549027-15
E-Mail: info@evstadtakademie.de
www.evstadtakademie.de

Sollten an dem Tag keine Präsenzveranstaltungen möglich sein, wird die Veranstaltung als ZOOM Videokonferenz durchgeführt.

Absage der Konferenz "Freiheit, die ich meine"

13. Juni 2020

Umweltforum Berlin

13. Juni 2020

Umweltforum Berlin

Freiheit und Selbstverwirklichung haben in westlichen Gesellschaften einen hohen Stellenwert. Aber was versteht die Mehrheit der Menschen in Deutschland und Europa eigentlich unter Freiheit? Wo sind die Grenzen von Freiheit und Selbstverwirklichung? Fördert oder beeinträchtigt das westliche Freiheitsverständnis den Schutz von Umwelt und Klima sowie den gesellschaftlichen Zusammenhalt? Unterscheidet sich das westliche Freiheitsverständnis von dem anderer Kulturen? Und braucht der Westen möglicherweise ein anderes Freiheitsverständnis, wenn er die Klimaziele von Paris ein- und den Verlust der Biodiversität aufhalten will?

Über Fragen wie diese sollte auf der Konferenz der Stiftung kulturelle Erneuerung
„Freiheit, die ich meine – Ökologische und soziale Grenzen der Selbstverwirklichung“
am Samstag, den 13. Juni 2020 in Berlin diskutiert werden.

Wegen der Corona Pandemie ist die Konferenz abgesagt!

 

 

 

Mit Kunst Ökonomie transformieren

Die heutige Ökonomie ist von einem Mangel an Inspiration, Vorstellungskraft und Gemeinsinn geprägt. Deshalb hat sich die Cusanus Hochschule seit ihrer Gründung im Jahr 2015 zum Ziel gesetzt, die Ökonomie von einer abstrakten in eine lebensdienliche und -orientierende Wissenschaft zu verwandeln und diese zu lehren. Dieser Wandel - so der Ansatz der Cusanus Hochschule - bedarf neuen Denkens. Es gilt, tief in die ansonsten verborgenen Sinnfundamente unserer Wirtschaftskultur vorzudringen, um dort neue Gestaltungsimpulse zu setzen.

Dies ist keineswegs nur eine intellektuelle Aufgabe, sondern umfasst den ganzen Menschen. Ein zentraler, für das von der Stiftung kulturelle Erneuerung geförderte Projekt leitender Ansatz ist, den Menschen als homo pictor zu verstehen: Als bildschaffendes Wesen also, das sich einerseits handlungsleitende Bilder von der Realität und sich selbst schafft und andererseits auf der Grundlage dieser Bilder Realität gestaltet. In den Wirtschaftswissenschaften wie in der Wirtschaft selbst ist dieser schöpferische Prozess zumeist ins Unbewusste abgesunken. Menschen konsumieren und reagieren eher auf materielle Bilder, als dass sie ihre eigene Vorstellungskraft aktiv schulen und zur verantwortungsvollen Gestaltung der Welt einsetzen.

Im vorliegenden Projekt weisen Mitglieder der Cusanus Hochschule Wege auf, wie mit Hilfe von Kunst und ästhetischen Impulsen dieses Verhältnis von Passivität und Aktivität umgedreht und Menschen wieder zu Gestaltern jener Bilder werden können, auf deren Basis sie wirtschaftlich denken, handeln und fühlen. Dafür werden unter anderem tiefere Sinndimensionen unserer heutigen Wirtschaftskultur mit Hilfe ästhetischer Perspektiven aufgespürt, mittels visueller Darstellungen verborgene Grundannahmen des Denkens veranschaulicht und durch künstlerische Praktiken eigene Haltungen erforscht. Workshops, Lehrveranstaltungen, Publikationen und Vorträge greifen dafür gezielt ästhetische Theorien und Erfahrungen auf und machen sie für die Generierung neuer Reflexion, Inspiration und Vorstellungsvermögen zugunsten einer lebensdienlichen Wirtschaft fruchtbar.

 

Interkulturelles Ökologisches Manifest

Dass wir, unsere Kinder und die folgenden Generationen ökologisch vor ungeheuren Herausforderungen stehen, ist offensichtlich. Doch es herrscht Ratlosigkeit, wenn nach nachhaltigen Auswegen aus der Krise gefragt wird. Michael von Brück bringt dafür Denkansätze aus den europäischen und asiatischen Traditionen in ein Gespräch, aus dem uns ein Umdenken, ein Umfühlen, ein neues Handeln zuwachsen kann. Denn Europa, Indien und China verfügen über einen riesigen spirituellen Reichtum, von dem her eine Transformation unserer Lebensformen und eine Erneuerung unseres Selbstverständnisses als Menschen auf dieser Erde möglich ist.

Michael von Brück, Jahrgang 1949, ist evangelischer Pfarrer, lebte mehrere Jahre als Dozent in Indien und arbeitet mit dem Dalai Lama zusammen. Seit 1985 ist er Zen- und Yoga-Lehrer. Von 1991 bis 2014 war er Professor für Religionswissenschaft an der LMU in München; gegenwärtig hat er eine Honorarprofessur an der Katholischen Privat-Universität Linz für Religionsästhetik inne, ist Direktor der Palliativ-Spirituellen Akademie in Weyarn und Gründungsmitglied der University for Life and Peace in Yangon, Myanmar.

Kulturelle Erneuerung - Der Beitrag der abendländischen Philosophie

Kultur ist die gesellschaftliche Form, die das menschliche Leben nicht nur zum Überleben, sondern zur Entfaltung seiner besten Kräfte benötigt. Ob die Kultur beides auch in Zukunft wird leisten können, erscheint fraglich. Volker Gerhardts programmatischer Entwurf zeigt, dass es die Aufgabe der Philosophie ist, Klarheit in die Verhältnisse zwischen den Leitbegriffen Natur, Kultur, Technik und Vernunft zu bringen. Seine These ist, dass es vornehmlich kulturelle Veränderungen sein müssen, durch die die drohende Katastrophe abgewendet werden kann. Und: Um wirksam zu sein, muss eine solche kulturelle Erneuerung eine weltweite Perspektive haben – unter Wahrung der nationalen, regionalen und lokalen Traditionen.

Volker Gerhardt, Dr. phil., Drs. h.c., Professor für Philosophie an der Humboldt-Universität Berlin, Mitglied und Vorsitzender zahlreicher Kommissionen. Letzte Veröffentlichungen: »Glauben und Wissen. Ein notwendiger Zusammenhang« (2016), »Humanität. Über den Geist der Menschheit« (2019).

Vom Werden

8./9. Dezember 2017

Großer Hörsaal, Botanik-Gebäude , Menzinger Straße 67, 80638 München

8./9. Dezember 2017

Großer Hörsaal, Botanik-Gebäude , Menzinger Straße 67, 80638 München

Was sind die grundlegenden Prinzipien und Muster, nach denen sich dynamische Systeme entwickeln, mitunter in eine „chaotische“ Phase eintreten und sich anschließend durch Selbstorganisation neu ordnen? Was bedeutet eine Welt im ständigen Wandel für die ethische Fundierung unseres Handelns? Lässt uns die Eigendynamik sich selbst organisierender Systeme überhaupt noch Raum für Entscheidungen und Planungen?

Diesen Fragen stellte sich das Symposium „Vom Werden“, indem es Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften zu einem transdisziplinären Dialog zusammenbrachte und auch den Beitrag der Kunst zu einem Verständnis grundlegenden Wandels miteinbezog. Das Symposium, das maßgeblich von der Künstlerin und Autorin Beatrice Voigt konzipiert wurde, thematisierte die Dynamik von Entwicklungsprozessen in Natur und Gesellschaft als kontinuierliche Werdeprozesse von der Auflösung des Alten über die Transformation hin zum Entfaltungsprozess des Neuen. Davon ausgehend wollte es zum Weiterdenken inspirieren und insbesondere Wege zu einem ganzheitlichen Denken aufzeigen. Denn erst wenn sich die bestehende Denkweise grundlegend ändert – so die Initiatoren des Symposiums – kann ein neues Verständnis der Komplexität und Vernetztheit von allem Seienden Raum greifen und zur Grundlage einer komplexen Ethik werden, die den Menschen als Mitspieler und nicht als Gegenspieler in einer von permanenten Wandel geprägten Welt versteht.

Die künstlerisch gestaltete Dokumentation des transdisziplinären Symposiums liegt nun vor.