ROMBO

Premiere 4. März 2026, 19.30 Uhr

Reaktorhalle, Luisenstraße 37 a, 80333 München

Premiere 4. März 2026, 19.30 Uhr

Reaktorhalle, Luisenstraße 37 a, 80333 München

„ROMBO“ heißt das neue Stück von Jakob Altmayer und Celine Lacherdinger und bezeichnet auf italienisch das Grollen, das einem Erdbeben vorausgeht. Das Stück fußt auf dem gleichnamigen preisgekrönten Roman von Esther Kinsky. Er handelt von den Erdbeben, die 1976 die Bergregion Friaul im Nord-Osten Italiens erschüttern. An die tausend Menschen sterben unter den Trümmern, Zehntausende sind ohne Obdach, viele verlassen ihre Heimat für immer. Esther Kinsky rekonstruiert in ihrem Roman das Erleben der Momente vor, während und nach der Erschütterung. Dafür gibt sie dem vom Beben gezeichneten Gelände Stimmen: Von Kalkstein über eine Carbon-Schlange bis zu einer Dorfbewohnerin, die von Vorahnungen, Veränderungen und Erinnerungen zeugen.

Das Stück „ROMBO“ überführt diese Textpartitur in ein Klangbild, in dem Erinnern zur Aufgabe wird: Inwiefern beeinflusst die Naturkatastrophe – die den Boden unter den Füßen als instabil entlarvt – das menschliche Vertrauen in eine sichere Umwelt? Wie gehen die Menschen mit dem Verlust einer bestehenden Ordnung um? Welche Spuren hinterlässt der Bruch und wie lassen sich aus ihm neue Formen des gesellschaftlichen Miteinanders entwickeln?

Premiere: 4. März 2026, 19.30 Uhr, 19 Uhr Werkeinführung

Weitere Aufführungen: 6. und 7. März 2026 jeweils um 19.30 Uhr

13. Klimakonzert "Watersheds"

18. Oktober 2025, 18 Uhr

Kirche am Hohenzollernplatz, 10717 Berlin

18. Oktober 2025, 18 Uhr

Kirche am Hohenzollernplatz, 10717 Berlin

Wasser steht im Zentrum des diesjährigen Klimakonzerts des Orchesters des Wandels der Berliner Staatskapelle. In den ausgewählten Musikstücken geht es um die Bedeutung des Wassers als Lebensquelle, aber auch um die Gefährdung der Gewässer durch Verschmutzung und Erderwärmung. Dabei wird zum ersten Mal in Europa die Kantate "This Thirsty Land" des Kanadiers Leonard Enns zu hören sein. Unterstützt wird die Staatskapelle durch den Hugo-Distler-Chor Berlin sowie international bekannte Sänger.

Programm

G.F. Händel - Wassermusik (Auswahl mit Live-Elektronik)
Leonard Enns - This Thirsty Land (Europäische Erstaufführung in Anwesenheit des Komponisten)
Aaron Copland - In the Beginning
Earl Kim - Where Grief Slumbers
Joseph Haydn - Die Schöpfung (Teil 1)

Sarah Aristidou, Sopran
Stephan Rügamer, Tenor
David Ostrek, Bariton

Karten können Sie hier bestellen.

 

 

WILDTRIEB

17. und 18. Oktober 2025, 18 und 21 Uhr

Pathos theater, Dachauer Straße 110d, 80636 München

17. und 18. Oktober 2025, 18 und 21 Uhr

Pathos theater, Dachauer Straße 110d, 80636 München

"Wildtrieb" ist ein performativer Konzertabend im Rahmen des diesjährigen Hidalgo Festivals, der die Besucher in die Welt des Waldes entführt. Entlang romantischer und zeitgenössischer Musik entsteht eine intensive Dynamik zwischen Nähe und Bedrohung, zwischen Jagd und Flucht. Auf dem Programm stehen bekannte Lieder von Franz Schubert und Felix Menselssohn-Bartoldy, gesungen von der Mezzosopranistin Bella Admova sowie das "Jagdquartett" von Jörg Widmann, gespielt vom Malion Quartett. Teil des Abends ist auch der Vortrag "WILD GESPROCHEN" der Jagd- und Wildtier-Expertin Martina Hudler. Sie spricht unter anderem darüber, wie der Mensch die Natur und die Natur den Menschen verändert und wie romantische Mythen, Waldsterben und Klimawandel Verständnis und Bedeutung des Waldes beeinflussen.

 

18 und 21 Uhr
Felix Mendelssohn-Bartoldy (Arr. Aribert Reimann)
Leise zieht durch mein Gemüt
Franz Schubert (Arr. Gregor A. Mayrhofer)
Heideröslein
Jägers Liebeslied
Jägers Abendlied
Der Tod und das Mädchen (Lied)
Robert Schumann (Arr. Gregor A. Mayrhofer)
Zwielicht
Franz Schubert
Der Tod und das Mädchen (Streichquartett Nr. 14, D 810)
Alberto Ginastera
Streichquartett Nr. 3 op.40 – 1. Satz
Jörg Widmann
Jagdquartett

19.30 Uhr
Vortrag Dr. Martina Hudler

MusicMosaic

11. September 2025, Villa Godi Malinverni, Lugo di Vicenza, 18 Uhr

12. September 2025, Conservatorio Benedetto Marcello, Venedig, 18 Uhr

11. September 2025, Villa Godi Malinverni, Lugo di Vicenza, 18 Uhr

12. September 2025, Conservatorio Benedetto Marcello, Venedig, 18 Uhr

MusicMosaic ist ein neues Kursformat für Masterclasses der Bach Biennale Weimar, das eine Lücke in der traditionellen Ausbildung Alter Musik schließen möchte. Es ermöglicht in konzentrierter Form die Einbeziehung von Tanz, Theater, Literatur, Architektur und weiterer Disziplinen für alle Kursteilnehmer*innen als wesentliche Basis der Musikpraxis. 2025 geht es mit dem Thema „Musik, Tanz und Szene um 1600 – auf den Spuren von Palladio, Monteverdi und Galileo" um eine für die europäische Musik entscheidende Periode, die mit den radikalen Neuerungen, die sich auf allen Feldern der Künste und Wissenschaften am Ende des 16. und zu Beginn des 17. Jahrhunderts vollzogen, die nachfolgenden Jahrhunderte bis heute tief prägt.

Die einzelnen Kurse sind als Module konzipiert. Jeder Kurs ist einzeln belegbar und als sinnvolle Einheit in sich abgerundet; zugleich ergeben alle drei Kurse und ihre Module ein sinnvolles Ganzes, das durch die Themen- und Repertoirewiederholungen mit subtilen, vielfältigen Variationen und im Zusammenspiel mit den außergewöhnlichen, zu den Themen passenden Kursorten eine stimmige und profunde Lernerfahrung ermöglicht. Die Mitwirkung an den abschließenden Aufführungen ist Bestandteil der Kurse.

Die Kurse werden von 15. bis 23. Juli 2025 in Weimar und von 4. bis 12. September 2025 in Vicenza gehalten. Die Abschlusskonzerte bzw. -aufführungen finden am 22. Juli 2025 in Weimar sowie am 6. September 2025 in der Villa Giusti Suman nahe Vicenza, am 11. September 2025 in der Villa Godi Malinverni bei Vicenza und am 12. September 2025 im Conservatorio Benedetto Marcello in Venedig statt.

 

HOFMANNSTHAL. ELEKTRA.

11., 12., 13. und 14. September 2025, jeweils 20 Uhr

STUDIO NAXOS, Waldschmidtstraße 19, 60316 Frankfurt am Main

11., 12., 13. und 14. September 2025, jeweils 20 Uhr

STUDIO NAXOS, Waldschmidtstraße 19, 60316 Frankfurt am Main

In einer zerstörten Landschaft aus Erde, Stahl und Licht erhebt sich Elektra zum Symbol des Widerstands. Zwischen Drohne, Barrikade und Blutrache inszenieren Florian Schongar (Regie) und und Betty Rieckmann (Bühnen- und Lichtdesign) Hofmannsthals Tragödie neu – als Apologie des bewaffneten Aufstandes in einer kalten Welt. Theater zwischen Mythos, Krieg und Zukunft.

In "Hofmannsthal. Elektra. Tragödie für drei Lebende und eine Drohne" taucht das System der Macht, das die drei Königskinder Elektra, Chrysothemis und Orest bedroht, in Form einer militärischen Drohne auf, die überwacht, straft, tötet. Die Frage, ob ein gewaltsames System zu akzeptieren oder zu stürzen ist, beantworten Elektra und Chrysothemis unterschiedlich. Elektra ist die Kämpferin dieser Befreiung, und Chrysothemis ihr Gegenbild: die Mutter(-im-Werden), die das Risiko nicht eingehen kann und will. Gemeinsam sind sie der Widerspruch der Verdammten dieser Erde.

 

11. Bach Biennale Weimar

8. bis 23. Juli 2025

Weimar

8. bis 23. Juli 2025

Weimar

Vom 8. bis 23. Juli 2025 findet die 11. Bach Biennale in Weimar statt. Sie möchte Bachs Musik an den authentischen und historischen Spielorten der Bachstadt Weimar hörbar und fühlbar machen und alt und jung Zugang zu Bachs Musik auf höchstem Niveau ermöglichen. Das vielseitige Programm umfasst Stadtführungen zu Bachs Orten mit Musikbeispielen, Bachs Komposition "Musikalisches Opfer", Bach untermalt von Flamenco-Tanz und das traditionelle Barockfest mit Musik und Tanz.

Veranstalter ist der Bach in Weimar e.V. Die Leitung hat Myriam Eichberger, Professorin für Blockflöte an der Hochschule für Musik FRANZ LIZST Weimar. Zum ersten Mal wird im Rahmen der Bach Biennale mit MusicMosaic ein Masterclass-Format durchgeführt mit dem Thema: Musik, Tanz und Szene um 1600 - Auf den Spuren von Palladio, Monteverdi und Gallileo. Es ermöglicht die Integration von Tanz, Theater, Literatur, Architektur und anderen Disziplinen in konzentrierter Form für alle Kursteilnehmenden.

2. Soziale Symphonie

4. Juli 2025, 19.30 Uhr

Elbphilharmonie, Platz der Deutschen Einheit 4, 20457 Hamburg

4. Juli 2025, 19.30 Uhr

Elbphilharmonie, Platz der Deutschen Einheit 4, 20457 Hamburg

Die Soziale Symphonie, die am 4. Juli 2025 in der Hamburger Elbphilharmonie aufgeführt wird, ist ein lebendiges Klangbild der Stadt Hamburg, in dem Musik und Bewegung zu einer mitreißenden Performance verschmelzen. Präsentiert wird ein vielschichtiges, bewegtes Konzertprogramm, an dem der Hamburger Knabenchor, hundert Jugendliche, Musiker:innen der TONALI Akademie und auch das Publikum mitwirken.

Die Soziale Symphonie bildet den Abschluss des TONALI Festivals. Sie wird von dem Berliner Ensemble DieOrdnungDerDinge gestaltet, das 2024 mit dem TONALI Award "Mut zur Utopie" ausgezeichnet wurde. Einleitend zum Konzert wird Carsten Brosda eine Laudatio zum zehnjährigen Bestehen von TONALI halten. Zum Abschluss des Abends werden die Preisträger:innen des TONALI Award 2025 präsentiert.

TONALI ist ein partizipatorisches, gemeinnütziges mit zahlreichen Preisen ausgezeichnetes Kultur- und Bildungsprojekt, in dessen Rahmen vor allem junge Menschen klassische Musik spielen, hören und organisieren. Bei den Konzerten wird in der Regel das Publikum aktiv einbezogen.

Tickets können hier bestellt werden.

GLASSTIDES

16. und 17. Mai 2025, 21 bis 23 Uhr7. Februar 2025

Gut Romenthal, Romenthal 1, 86911 Dießen am Ammersee

16. und 17. Mai 2025, 21 bis 23 Uhr7. Februar 2025

Gut Romenthal, Romenthal 1, 86911 Dießen am Ammersee

Ein Berg aus Glas. Das raue und zerbrochene Glas verkörpert die Unmittelbarkeit und Dringlichkeit der Klimakrise sowie die damit verbundene Flucht vor dem Klimawandel. Welche Orte bleiben bewohnbar? Was ändert sich? Das Alpenland verändert sich, Europa verändert sich. Die Kulturen vermischen sich. Tradition wird reflektiert. Die Installation der freischaffenden Video- und Glaskünstlerin Vanessa Hafenbrädl vermittelt eine einfühlsame Botschaft über die Dringlichkeit der Klimakrise. Sie regt dazu an, drängenden globalen Fragen nachzugehen und unser Verhältnis zur Umwelt zu überdenken.

Vanessa Hafenbrädl kombiniert Glaskunst mit Videomapping, einer innovativen Form der Medienkunst, die eine individuell auf ein Objekt abgestimmte Videoprojektion bezeichnet. Die Technik des Videomappings macht optische Illusionen auf statischen Objekten erlebbar.

Die Installation von Vanessa Hafenbrädl wurde im Rahmen der Ausstellung "Land.schafft.Klang" der Stiftung Kunst und Natur in Nantesbuch gezeigt.

Eine weitere Präsentation findet am 16. und 17. Mai 2025 in Dießen am Ammersee statt.

Komposition, Produktion, Mixing, Mastering - Andi Stecher
Muezzo (Alphornpolyphonie) Komposition: Balthasar Streiff
Umsetzung der Glasarbeiten mit der bayerischen Hofglasmalerei van Treeck

Das Erdreich

5. und 6. sowie 9.und 10. Mai 2025, 18.30 bis 22.30 Uhr

Start und Ende in Köln

5. und 6. sowie 9.und 10. Mai 2025, 18.30 bis 22.30 Uhr

Start und Ende in Köln

"Das Erdreich" nimmt die Besucher mit auf eine Busreise ins Rheinische Braunkohlerevier nach Bürgewald. Eigentlich sollte Bürgewald, früher Morschenich, dem Braunkohletagebau Hambach weichen. Die Bewohner wurden umgesiedelt. Dann kam der Kohleausstieg, RWE verzichtete auf den Abriss des Dorfes. Jetzt wird aus Bürgewald ein "Ort der Zukunft", ein Reallabor, in dem innovative nachhaltige Wirtschafts- und Lebenskonzepte ausprobiert werden sollen.

Die dreistündige Expedition führt zu verborgenen Orten der Transformation und zeigt die Herausforderungen, vor denen die Region, insbesondere Land-wirtschaft und Bodennutzung stehen: Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Strukturwandel.

"Das Erdreich" wird wissenschaftlich begleitet von Scientists4Future. Regie führt Christian Stec. Es ist Teil des Sommerblut Kulturfestival 2025 -"democracy needs you", das vom 30. April bis zum 11. Mai 2025 in Köln stattfindet.

Versuche einer Witterungslehre

Premiere 26. März 2025, 19.30 Uhr

Akademiestudio im Prinzregententheater Theaterakademie August Everding, Prinzregentenplatz 12, 81675 München

Premiere 26. März 2025, 19.30 Uhr

Akademiestudio im Prinzregententheater Theaterakademie August Everding, Prinzregentenplatz 12, 81675 München

Johann Wolfgang von Goethes Theorien zum Wetter, insbesondere sein "Versuch einer Witterungslehre" (1825) muten uns heute eigentümlich an, weil er die wetterbestimmenden Hoch- und Tiefdruckgebiete damit erklärt, dass der Erdkörper die Atmosphäre ein- und ausatme. Auch wenn seine Theorien wissenschaftlich nicht haltbar waren, unter Goethes Oberaufsicht wurde, beginnend mit der 1815 errichteten Weimarer Wetterstation, eines der ersten Wetter-Beobachtungsnetze aufgebaut. Die hier erfolgten Aufzeichnungen können als eine der Wurzeln wissenschaftlicher Klimatologie und Meteorologie in Deutschland verstanden werden.

In "Versuche einer Witterungslehre" nähern sich Jakob Altmayer und sein Team dem zunehmenden Kontrollverlust, den wir aktuell dadurch erleben, dass sich die Witterungsverhältnisse spürbar ändern. Denn obwohl die Berechnungen der Meteorologie heute zutreffender sind als die von Goethe, entgleitet uns das Wetter zunehmend und konfrontiert uns mit der menschlichen Abhängigkeit und Verletzlichkeit gegenüber der uns umgebenden Witterung. Ausgehend von einem Wetterstudio und der zugehörigen auch performativ spannenden Form des Wetterberichtes, entsteht ein Theaterabend, der das vermeintlich banale Phänomen “Wetter” ins Zentrum rückt und sich mit der Frage beschäftigt, in welchem Abhängigkeitsverhältnis der Mensch zum Wetter steht und wie und ob Hoffnung und Trost angesichts der kommenden Unwetter möglich ist.

Weitere Aufführungen
27. März 2025, 19.30 Uhr
28. März 2025, 19.30 Uhr