GLASSTIDES

16. und 17. Mai 2025, 21 bis 23 Uhr7. Februar 2025

Gut Romenthal, Romenthal 1, 86911 Dießen am Ammersee

16. und 17. Mai 2025, 21 bis 23 Uhr7. Februar 2025

Gut Romenthal, Romenthal 1, 86911 Dießen am Ammersee

Ein Berg aus Glas. Das raue und zerbrochene Glas verkörpert die Unmittelbarkeit und Dringlichkeit der Klimakrise sowie die damit verbundene Flucht vor dem Klimawandel. Welche Orte bleiben bewohnbar? Was ändert sich? Das Alpenland verändert sich, Europa verändert sich. Die Kulturen vermischen sich. Tradition wird reflektiert. Die Installation der freischaffenden Video- und Glaskünstlerin Vanessa Hafenbrädl vermittelt eine einfühlsame Botschaft über die Dringlichkeit der Klimakrise. Sie regt dazu an, drängenden globalen Fragen nachzugehen und unser Verhältnis zur Umwelt zu überdenken.

Vanessa Hafenbrädl kombiniert Glaskunst mit Videomapping, einer innovativen Form der Medienkunst, die eine individuell auf ein Objekt abgestimmte Videoprojektion bezeichnet. Die Technik des Videomappings macht optische Illusionen auf statischen Objekten erlebbar.

Die Installation von Vanessa Hafenbrädl wurde im Rahmen der Ausstellung "Land.schafft.Klang" der Stiftung Kunst und Natur in Nantesbuch gezeigt.

Eine weitere Präsentation findet am 16. und 17. Mai 2025 in Dießen am Ammersee statt.

Komposition, Produktion, Mixing, Mastering - Andi Stecher
Muezzo (Alphornpolyphonie) Komposition: Balthasar Streiff
Umsetzung der Glasarbeiten mit der bayerischen Hofglasmalerei van Treeck

Das Erdreich

5. und 6. sowie 9.und 10. Mai 2025, 18.30 bis 22.30 Uhr

Start und Ende in Köln

5. und 6. sowie 9.und 10. Mai 2025, 18.30 bis 22.30 Uhr

Start und Ende in Köln

"Das Erdreich" nimmt die Besucher mit auf eine Busreise ins Rheinische Braunkohlerevier nach Bürgewald. Eigentlich sollte Bürgewald, früher Morschenich, dem Braunkohletagebau Hambach weichen. Die Bewohner wurden umgesiedelt. Dann kam der Kohleausstieg, RWE verzichtete auf den Abriss des Dorfes. Jetzt wird aus Bürgewald ein "Ort der Zukunft", ein Reallabor, in dem innovative nachhaltige Wirtschafts- und Lebenskonzepte ausprobiert werden sollen.

Die dreistündige Expedition führt zu verborgenen Orten der Transformation und zeigt die Herausforderungen, vor denen die Region, insbesondere Land-wirtschaft und Bodennutzung stehen: Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Strukturwandel.

"Das Erdreich" wird wissenschaftlich begleitet von Scientists4Future. Regie führt Christian Stec. Es ist Teil des Sommerblut Kulturfestival 2025 -"democracy needs you", das vom 30. April bis zum 11. Mai 2025 in Köln stattfindet.

Versuche einer Witterungslehre

Premiere 26. März 2025, 19.30 Uhr

Akademiestudio im Prinzregententheater Theaterakademie August Everding, Prinzregentenplatz 12, 81675 München

Premiere 26. März 2025, 19.30 Uhr

Akademiestudio im Prinzregententheater Theaterakademie August Everding, Prinzregentenplatz 12, 81675 München

Johann Wolfgang von Goethes Theorien zum Wetter, insbesondere sein "Versuch einer Witterungslehre" (1825) muten uns heute eigentümlich an, weil er die wetterbestimmenden Hoch- und Tiefdruckgebiete damit erklärt, dass der Erdkörper die Atmosphäre ein- und ausatme. Auch wenn seine Theorien wissenschaftlich nicht haltbar waren, unter Goethes Oberaufsicht wurde, beginnend mit der 1815 errichteten Weimarer Wetterstation, eines der ersten Wetter-Beobachtungsnetze aufgebaut. Die hier erfolgten Aufzeichnungen können als eine der Wurzeln wissenschaftlicher Klimatologie und Meteorologie in Deutschland verstanden werden.

In "Versuche einer Witterungslehre" nähern sich Jakob Altmayer und sein Team dem zunehmenden Kontrollverlust, den wir aktuell dadurch erleben, dass sich die Witterungsverhältnisse spürbar ändern. Denn obwohl die Berechnungen der Meteorologie heute zutreffender sind als die von Goethe, entgleitet uns das Wetter zunehmend und konfrontiert uns mit der menschlichen Abhängigkeit und Verletzlichkeit gegenüber der uns umgebenden Witterung. Ausgehend von einem Wetterstudio und der zugehörigen auch performativ spannenden Form des Wetterberichtes, entsteht ein Theaterabend, der das vermeintlich banale Phänomen “Wetter” ins Zentrum rückt und sich mit der Frage beschäftigt, in welchem Abhängigkeitsverhältnis der Mensch zum Wetter steht und wie und ob Hoffnung und Trost angesichts der kommenden Unwetter möglich ist.

Weitere Aufführungen
27. März 2025, 19.30 Uhr
28. März 2025, 19.30 Uhr

Hölderlin. HYPERION. Zur Sonne! Zur Freiheit!

21. März, 19.30 Uhr bis 11. Mai 2025

Naxoshalle, Waldschmidtstraße 19, 60316 Frankfurt

21. März, 19.30 Uhr bis 11. Mai 2025

Naxoshalle, Waldschmidtstraße 19, 60316 Frankfurt

Das Frankfurter Theater Willy Praml führt am 21. März 2025 das Stück "Hölderlin. HYPERION. Zur Sonne! Zur Freiheit!" auf, das auf dem Roman "Hyperion oder der Eremit in Griechenland" von Friedrich Hölderlin aus den Jahren 1794 bis 1797 basiert. Der Hyperion von Hölderlin ist ein Mensch, der sich ganz dem Ziel eines besseren Lebens verschreibt, der Krieg und Elend erlebt und am Ende als Eremit zu sich selbst in der Schönheit der Landschaft und der Natur findet. Die Frankfurter Aufführung versteht Hölderlins autobiographisch beeinflussten Roman als eine bewusste Verweigerung rein materieller Fixierung auf die Welt und als Aufforderung zur Unangepasstheit.

Das Theater Willy Praml wurde 1991 in Frankfurt am Main vom Schauspieler und Regisseur Willy Praml als freies Theater gegründet. Es schlägt die Brücke zwischen den tradierten Formen der darstellenden Künste und den Möglichkeiten der modernen Kunst. Zugleich bemüht es sich - wie bei Hyperion - um eine neue Sicht auf die Klassiker der Vergangenheit. Seit 2000 befindet sich das Theater in der Naxoshalle im Frankfurter Ostend, einer ehemaligen Fabrikhalle, in der Schleifmittel hergestellt wurden.

Weitere Aufführungen von Hyperion im März

22.3.2025, 19.30 Uhr

27.3.2025, 19.30 Uhr

30.3.2025, 19.30 Uhr

THE SHOW – Im Angesicht des Scheiterns

1. Dezember 2024, 20 Uhr

Stalburg Theater, Glauburgstr. 80, 60318 Frankfurt a.M.

1. Dezember 2024, 20 Uhr

Stalburg Theater, Glauburgstr. 80, 60318 Frankfurt a.M.

Mit der Produktion „The Show - Im Angesicht des Scheiterns“ geht Kortmann & Konsorten ein Experiment ein. Dank eines besonders gestalteten Proben-prozesses werden zwei völlig unterschiedliche Inszenierungen erarbeitet und miteinander verwoben. Das Ergebnis ist eine „Unterhaltungsshow", die mit allen Kniffen und Tricks spielt, die das Theater zu bieten hat (die Komödie), welche bis zur realen völligen Erschöpfung der Figuren bzw. der Darstellenden durch-exerziert wird (der Bruch). Kortmann & Konsorten entwickelt daraus eine Reflektion ihrer Arbeit und ihres Zustandes bezogen auf die Fragestellungen Zeit, Geld und Erschöpfung. Kortmann & Konsorten macht den Prozess für das Publikum sichtbar und hinterfragt sich in ihrem künstlerischen Angang, ihrer Arbeitsweise und ihrer Struktur, welche nicht zuletzt analog übertragbar sind auf diverse Lebensbereiche unserer Gesellschaft. Mit der Produktion „The Show - Im Angesichts des Scheiterns" kooperiert Kortmann & Konsorten erneut mit dem Stalburg Theater. Regie führt Sarah Kortmann. Die Uraufführung ist am 2. Dezember.

Weitere Aufführungen am 12. Dezember 2024, 26. Januar 2025, 9. Februar 2025 und 5. März 2025 jeweils um 20 Uhr

 

 

Mönch - ein dramatisches Gebet

Premiere 7. September 2024, 20.00 Uhr

Kulturzentrum und Theaterlabor Unser Theater (U.T.) e.V, Dorfstraße 18, 86947 Schwabhausen

Premiere 7. September 2024, 20.00 Uhr

Kulturzentrum und Theaterlabor Unser Theater (U.T.) e.V, Dorfstraße 18, 86947 Schwabhausen

"Mönch" ist ein dramatisches Gebet nach Herbert Achternbusch, das angesichts der verheerenden Umweltzerstörungen durch den Menschen zum Handeln aufruft. Dabei liegt die Lösung in einem besseren Miteinander auf und mit der Erde. Die Regie führt Franziska Wenning, die auch für den Text verantwortlich ist, die Ausstattung hat Anja Gast übernommen. Die Künstlerinnen gehen unter anderem der Frage nach, ob neue Perspektiven dadurch gefunden werden können, Neues im alten Gewand  zu suchen und Altes zu überschreiben. Thematisiert wird auch, inwieweit die bestehende kapitalistische und institutionelle Ordnung einer Suche nach nachhaltigen Lösungen im Weg steht.

Nachhaltigkeit spielt nicht nur beim Inhalt sondern auch bei der Entwicklung und Herstellung von Bühnenbild und Kostümen eine Rolle. So werden Gegenstände der Bewohner*innen des Dorfs Schwabenhausen, wo das Stück aufgeführt wird, und Naturmaterialien aus der nahen Umgebung in die Ausstattung integriert.

Vorstellungen: 7., 8., 13., 14. und 15. September jeweils 20.00 Uhr

Ticket-Reservierung unter info@unsertheater.de

12. Klimakonzert - "Ton&Arten. Die zerbrechliche Vielfalt der Natur"

Sonntag, 30. Juni 2024, 15 Uhr - Einlass ab 14.15 Uhr

Kraftwerk, Köpenicker Straße 70, 10179 Berlin

Sonntag, 30. Juni 2024, 15 Uhr - Einlass ab 14.15 Uhr

Kraftwerk, Köpenicker Straße 70, 10179 Berlin

Livemusik und Fotoprojektionen, die die zerbrechliche Schönheit der Natur zeigen, stehen im Mittelpunkt des diesjährigen Klimakonzerts, das das Orchester des Wandels der Staatskapelle Berlin am 30. Juni 2024 im Kraftwerk Berlin veranstaltet. Der Fotograf Daniel Haeker präsentiert zu Musik von Blechbläsern und Streichern Bilder von der schmelzenden Schönheit der Gletscher. Die Klangkünstlerin Ute Wassermann gibt gefährdeten und bereits ausgerotteten Vogelarten eine Stimme, begleitet von Celloklängen des Orchester des Wandels. Dazu werden Fotos aus dem neuen Brasilienprojekt des Orchesters gezeigt. Schließlich werden die rostenden Hinterlassenschaften der frühindustriellen Zeit in der Natur unter anderem von der Geigerin Alina Pogostkina künstlerisch inszeniert.

Der Eintritt ist frei. Um Spenden für die Musikinstrumentenholzprojekte der Orchester des Wandels in Brasilien und Madagaskar wird gebeten.

Programm
Orchester des Wandels (Staatskapelle Berlin & Friends)

15:00 Uhr
Schmelzende Schönheit
Solist: Matthias Höfs, Trompete
Fotos: Glacionaut, Daniel Haeker

16.30 Uhr
Rufender Araponga
Solistin: Ute Wassermann, Komponistin, Vocals
Fotos: SAVE Brasil

18:00 Uhr
Rostende Überbleibsel
Solistin: Alina Pogostkina, Violine
Fotos: Daniel Haeker

 

 

DURST - Die Zukunft des Wassers

14.5, 15.5., 18.5. und 19.5.2024, jeweils 19 Uhr

Theaterbus vom Ebertplatz 1,50668 Köln nach Schloss Türnich

14.5, 15.5., 18.5. und 19.5.2024, jeweils 19 Uhr

Theaterbus vom Ebertplatz 1,50668 Köln nach Schloss Türnich

Wie können wir die kostbare Ressource Wasser schützen und angesichts des Klimawandels für alle zugänglich machen?  "DURST - Die Zukunft des Wassers" unter der Regie von Christian Stec nimmt die Teilnehmenden mit auf eine theatralische Reise über die künftigen Herausforderungen im Umgang mit Wasser. Inspiriert von wissenschaftlichen Erkenntnissen der Scientists for Future und lokalen Geschichten aus dem Rheinischen Revier entsteht eine visionäre Erzählung, die aufzeigt, wie ein bewusster Umgang mit Wasser zu einer nachhaltigen Welt beitragen kann. Im Laufe einer dreieinhalbstündigen Reise mit dem Theaterbus von Köln über das Rheinische Braunkohlenrevier bis zum Schloss Türnich in Kerpen können die Teilnehmenden an nachhaltigen Lösungen zum Schutz der Wasserversorgung mitwirken.  DURST ist Teil des Sommerblut Kulturfestivals, das vom 4. bis 20. Mai 2024 in Köln und Umgebung stattfindet und von Rolf Emmerich geleitet wird.

Caroline Shaw - Composer in Residence 2024

13. April 2024, 22 Uhr

Dom St. Marien, Erfurt

13. April 2024, 22 Uhr

Dom St. Marien, Erfurt

Caroline Shaw wird im April bei den Thüringer Bachwochen zu Gast sein, um sich als dritte Komponistin der Herausforderung zu stellen, binnen Wochenfrist eine neue Kantate zu komponieren und zur Uraufführung zu bringen.

Caroline Shaw ist die jüngste Preisträgerin des Pulitzer Preises: Mit 30 Jahren gewann Caroline Shaw 2013 für ihr A-cappella-Stück Partita for 8 Voices die international begehrte Auszeichnung. Seither sind zahlreiche weitere Ehrungen, unter anderem 5 Grammys, dazugekommen. Caroline Shaw selbst beschreibt sich schlicht als „Musikerin, die Musik schreibt“. Schließlich ist die vielseitige Künstlerin nicht nur Komponistin, sondern auch Sängerin, Songtexterin und Violinistin. Dabei möchte sich die US-Amerikanerin nicht auf einen Stil festlegen lassen. Deshalb arbeitet sie mit Musikern verschiedenster Genres zusammen

Für die Premiere im Erfurter Dom St. Marien musiziert sie zusammen mit dem international renommierten Ensemble Vox Luminis aus Belgien. Ihr Werk wird auf Bachs berühmte Kantate 147 „Herz und Mund und Tat und Leben“ Bezug nehmen, die in dem Nachtkonzert am 13. April zur Uraufführung ebenfalls erklingen wird.

Zu Beginn ihrer Residence kann man am 10. April Caroline Shaw im Kalif Storch in ihrer ganzen Vielseitigkeit kennenlernen: Zunächst im Gespräch mit dem Geschäftsführer und Leiter der Thüringer Bachwochen, Christoph Drescher, anschließend mit RINGDOWN, ihrem neuen Projekt mit der Singer/Songwriterin Danni Lee - einem Elektro-Pop Duo, dessen Songs sich irgendwo zwischen Brahms und Brandi Carlile verorten.

 

 

Aufführung des Passionsoratoriums von J. S. Bach in Tokio

2. und 3. März 2024

Sacred Heart University Church, Tokio

2. und 3. März 2024

Sacred Heart University Church, Tokio

Auf Einladung des Kammerchores Collegium Aureum Kofu, der von dem Sänger Koki Katano gegründet wurde, dirigierte Alexander Grychtolik am 2. und 3. März 2024 zwei Aufführungen des Bach-Passionsoratoriums in der Yatsugatake Yamabiko Hall in Yamanashi und in der Sacred Heart University Church in Tokio, begleitet durch Vorträge zu J. S. Bach u. a. an der Meiji-Gakuin-Universität in Tokio.