Die Suffragetten?? im deutschsprachigen Raum

4. Januar bis 2. Februar 2019

Bücherhallen Hamburg, Zentralbibliothek

4. Januar bis 2. Februar 2019

Bücherhallen Hamburg, Zentralbibliothek

Anlässlich des hundertsten Jahrestags der Einführung des Frauenstimmrechts ehren zwölf ausgewählte Künstlerinnen des Forums Künstlerinnen e.V.  die wichtigsten deutschsprachigen Verfechterinnen des Frauenstimmrechts, sogenannte Suffragetten, mit einer Wanderausstellung durch die Bibliotheken. Die Bibliothek wurde als Ausstellungsort gewählt, weil die Suffragetten überwiegend als Schriftstellerinnen, Journalistinnen, Lehrerinnen, Politikerinnen und Juristinnen tätig waren und deshalb die Sprache in Rede und Schrift für ihr Ziel einsetzten.

Mit Malerei, Fotografie, digitalen Collagen, Installation und Objekten, Trashart und Mail-Art nähern sich die Künstlerinnen den Suffragetten, zu denen Hedwig Dohm, Rosa Luxemburg und Klara Zetkin zählen, an. Um die damalige Zeit wieder lebendig werden zu lassen, wird während der Vernissagen aus den Schriften der Suffragetten gelesen.

Bis 2. Februar 2019 gastiert die Ausstellung in der Zentralbibliothek der Bücherhallen Hamburg.

Die weiteren Austellungstermine sind:
4. März bis 30. April 2019, Hauptbücherei Wien
31. Mai bis 27. Juli 2019, Stadtbibliothek Reutlingen.

Das Forum Künstlerinnen e. V. wurde 1995 in Stuttgart von Ingrid Kleinebrahm gegründet. Es ist eine Vereinigung kunsthistorisch begutachteter Persönlichkeiten aus ganz Deutschland. Ziel ist, durch Kunst auf Defizite der Gleichstellung der Frau und der Gleichstellung der Künstlerin im Kulturbetrieb aufmerksam zu machen.

Konferenz "Wie schützt der Mensch sich vor sich selbst?"

Kultur ist janusköpfig. Einerseits hat sie die Menschen zur alles dominierenden Spezies werden lassen und ihnen beispiellosen Wohlstand beschert. Andererseits hat sie sie durch Raubbau an Natur, Umwelt, Mensch und Gesellschaft in existentielle Bedrängnis gebracht.

Wie kann das zerstörerische Potential der derzeit herrschenden Kultur eingedämmt werden? Welche Strategien haben hierfür die Menschen in früheren Zeiten und anderen Teilen der Welt entwickelt? Und welche Rolle spielen dabei Wissenschaft, Kunst und Religion?

Themen wie diese wurden auf der Konferenz der Stiftung kulturelle Erneuerung
„Wie schützt der Mensch sich vor sich selbst? – Der Beitrag von Wissenschaft, Kunst und Religion“
am Samstag, den 30. Juni 2018 in Berlin behandelt.

Konferenzort: Tagungswerk, Lindenstraße 85, 10969 Berlin
Beginn der Konferenz: 10.30 Uhr
Ende der Konferenz: 17.45 Uhr

 

Die Konferenz fand in Verbindung mit einem Benefizkonzert der Stiftung NaturTon zugunsten des Eben!Holz e.V. statt. Dieses Konzert sollte ursprünglich von Enoch zu Guttenberg geleitet werden, der jedoch am 15. Juni 2018 unerwartet verstorben ist. Das Konzert wurde nun ihm gewidmet. Es spielte die Berliner Staatskapelle unter Leitung von Thomas Guggeis. Solist war der Bariton Michael Volle. Aufgeführt wurden die "Hebriden"-Ouvertüre von Felix Mendelssohn Bartholdy, die Sinfonie Nr. 44 von Joseph Haydn, die auch "Trauersinfonie" genannt wird, Ausschnitte aus Haydns "Die Schöpfung" (unter anderem die instrumentale Einleitung und einige Bass-Arien) sowie die Sinfonie Nr. 7 in h-Moll "Die Unvollendete" von Franz Schubert.

Konzertort: Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie, Herbert-von-Karajan-Straße 1, 10785 Berlin
Beginn des Konzerts: 20 Uhr
Ende des Konzerts: gegen 22 Uhr

Kulturelle Erneuerung - Ökologie und Ökonomie

Studie von Michael von Brück

Studie von Michael von Brück

Menschen waren von alters her darauf bedacht, die zerstörerischen Seiten ihres kulturgeleiteten Wirkens auf die eine oder andere Weise zu kontrollieren. Zu diesen Selbstschutzmechanismen gehören die Religionen, aber auch bestimmte Aspekte der Geisteswissenschaften, namentlich der Philosophie und der Künste, bis hin zu Mythen, Legenden und Ritualen.

Von besonderem Interesse ist, wie der Schutz des Menschen vor den zerstörerischen Seiten seines Handelns in anderen Kulturen organisiert ist. Welche Heilsversprechen, Glaubenssätze und Mythen waren beispielsweise für die buddhistischen Gesellschaften prägend? Wie unterscheiden sie sich vom europäischen Fortschrittsmythos? Welche Erfahrungen aus der Religionsgeschichte Indiens und Chinas könnten für den kulturellen Wandel hilfreich sein? Welche Wege zur kulturellen Erneuerung ergeben sich hieraus?

Diesen Fragen geht der Religionswissenschaftler Michael von Brück in einer Studie nach. Die Studie wurde am 11./12. Februar 2019 in einem Kolloquium zur Diskussion gestellt.

Die Rolle der Kirchen in der Großen Transformation

5.November 2018, 19.00 bis 20.30 Uhr

LMU München, Kleine Aula (A120), Geschwister-Scholl-Platz 1

5.November 2018, 19.00 bis 20.30 Uhr

LMU München, Kleine Aula (A120), Geschwister-Scholl-Platz 1

Welche Rolle kommt den Kirchen beim notwendigen Wandel zu nachhaltigeren Lebens- und Wirtschaftsweisen zu? In welcher Form können sie zu ökologischer, gesellschaftlicher und kultureller Zukunftsfähigkeit beitragen? Und wie wollen sie den von ihnen selbst geforderten Werte- und Kulturwandel zu einer nachhaltigeren Gesellschaft fördern?

Über Fragen wie diese diskutierten am 5. November 2018  Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie sowie Vorsitzender der Kammer für Nachhaltige Entwicklung in der EKD und Markus Vogt, Professor für Christliche Sozialethik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der LMU München mit dem Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm. Die Diskussion moderierte Stefanie Wahl .

Grundlagen der Podiumsdiskussion "Die Rolle der Kirchen in der Großen Transformation" waren das neue Buch von Uwe Schneidewind "Die Große Transformation - Eine Einführung in die Kultur des gesellschaftlichen Wandels", die gerade veröffentlichten Überlegungen von Markus Vogt "Wandel als Chance oder Katastrophe" sowie das Impulspapier der EKD zur Agenda 2030 "Geliehen ist der Stern, auf dem wir leben".

 

Ist unser Bildungssystem noch zukunftsfähig?

21. November 2018, 19.30 Uhr

Warngau, Saal im Altwirt, Taubenbergstraße 31

21. November 2018, 19.30 Uhr

Warngau, Saal im Altwirt, Taubenbergstraße 31

Was sind die Ziele unseres Bildungssystems: Erziehung zu einem selbständigen Leben oder Qualifizierung zum Broterwerb? Ist unser Bildungssystem auf die künftigen Herausforderungen wie Klimawandel, Digitalisierung und Globalisierung vorbereitet? Was kann und soll ein Bildungssystem leisten?

Über diese Fragen diskutierten Schulpsychologe Josef Kraus,  ehemaliger Rektor eines Gymnasiums und Vorstand des Deutschen Lehrerverbands und Christof Prechtl, stellvertretender Hauptgeschäftsführer und Leiter der Abteilung Bildung und Integration bei der Bayerischen Wirtschaftsvereinigung im Rahmen des Warngauer Dialogs . Moderiert wurde die Diskussion von Monika Ziegler, Journalistin und Gründerin von KulturVision e.V. Die musikalische Begleitung übernahmen Tobias Thaller (Geige) und Luis Henking (Akkordeon).

Apokalypse - Hören - Erinnern - Verändern

11. November 2018, 18 Uhr

Residenz München, Herkulessaal

11. November 2018, 18 Uhr

Residenz München, Herkulessaal

Vor 100 Jahren ging der Erste Weltkrieg zu Ende. Mit Musik und Filmkunst wurde am 11. November 2018  im Münchner Herkulessaal daran erinnert und ein Zeichen gegen Krieg, Hass und die Zerstörung der Natur gesetzt. Im Zentrum stand die Jazz-Kantate "Apokalypse" des Münchner Komponisten und Umweltaktivisten Karl von Feilitzsch (1901-1981), die zum ersten Mal seit den 1950er Jahren wieder zu Gehör gebracht wurde. Die Kantate und der gleichnamige Film von Gisbert Hinke aus dem Jahr 1955 wurden in einer inhaltlich modernen Neuinszenierung unter der Leitung des Dirigenten Patrick Hahn aufgeführt. Nach dem musikalischen und visuellen Apell für Frieden erläuterten Fritjof Finkbeiner und Benedikt Eder von der Umweltstiftung Plant-for-the-Planet, warum es so wichtig ist, dass sich vor allem junge Menschen für den Erhalt der Umwelt einsetzen und wie dies gelingen kann.

Um junge Menschen für moderne Musik sowie Fragen der Demokratie und bürgerschaftliches Engagement zu sensibilisieren, wurde für Schülergruppen und deren begleitende Lehrkräfte ein Kontingent an kostenlosen Eintrittskarten zur Verfügung gestellt.

7. Klimakonzert

Samstag, der 30. Juni 2018, 20 Uhr

Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie

Samstag, der 30. Juni 2018, 20 Uhr

Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie

Dieses Konzert des Orchester des Wandels der Berliner Staatskapelle sollte ursprünglich von Enoch zu Guttenberg geleitet werden, der jedoch am 15. Juni 2018 unerwartet verstorben ist. Das Konzert wurde nun ihm gewidmet. Es spielte die Berliner Staatskappelle unter Leitung von Thomas Guggeis. Solist war der Bariton Michael Volle. Aufgeführt wurden die "Hebriden"-Ouvertüre von Felix Mendelssohn Bartholdy, die Sinfonie Nr. 44 von Joseph Haydn, die auch "Trauersinfonie" genannt wird, Ausschnitte aus Haydns "Die Schöpfung" (unter anderem die instrumentale Einleitung sowie einige Bass-Arien) und die Sinfonie Nr. 7  in h-Moll "Die Unvollendete" von Franz Schubert.

Die Einnahmen des Benefizkonzerts fließen in das laufende Madagaskar-Projekt von Eben!Holz e.V. In ihm haben sich Musikinstrumentenbauer und Musiker/Musikerinnen zusammengeschlossen, um in Madagaskar Hölzer wie Ebenholz, Palisander und Grenadill, die auch zum Instrumentenbau verwendet werden, vor dem Aussterben zu retten.

Orchester des Wandels

Die Musikerinnen und Musiker der Berliner Staatskapelle möchten den kommenden Generationen nicht nur eine einzigartige Tonkunst, sondern auch einen lebenswerten Planeten erhalten. Deshalb haben sie sich im Orchester des Wandels zusammengefunden - eine Initiative der von den Musikerinnen und Musikern gegründeten Stiftung NaturTon - um mit kreativen Konzertformaten an ungewöhnlichen Orten für die Stiftung zu musizieren.

Nachhaltige Bodennutzung

Mai bis Juli 2017

Vortragsreihe der Fakultät für Architektur der TU München

Mai bis Juli 2017

Vortragsreihe der Fakultät für Architektur der TU München

Wie müssen Eigentum und Nutzungsrechte des Bodens gestaltet werden, damit die Ressource Boden nachhaltig genutzt wird? Wie kann ein modernes Bodenrecht Architektur, Städtebau und Menschen verändern? Fragen wie diese werden in einer Vortragsreihe der Fakultät für Architektur der Technischen Universität München behandelt. Die vier Vorträge sowie die abschließende Podiumsdiskussion finden zwischen Mai und Juli im Vorhölzer Forum der TU München statt. Sie beleuchten ökonomische, fiskalische, gesellschaftliche und kulturelle Aspekte der Bodennutzung. Interessenkonflikte zwischen der Immobilienwirtschaft und den Stadtbewohnern kommen dabei ebenso zur Sprache wie planerische und steuerliche Instrumente, die eine nachhaltige Bodennutzung fördern bzw. verhindern. Die Fakultät für Architektur möchte mit dieser Vortragsreihe Hintergrundwissen zum Thema liefern, geeignete Instrumente identifizieren und das öffentliche Bewusstsein für eine nachhaltige Bodennutzung schärfen.

Podiumsdiskussion "Stecken die Potenziale im Boden?" 20. Juli 2017, 18.30 Uhr

Prof. Dr. Alain Thierstein, TU München

Christian Stupka, GIMA, München 

Tim von Winning, Baubürgermeister Ulm

Moderation: Dr. Thomas Welter, Bundesgeschäftsführer BDA, Berlin

Kulturelle Erneuerung – Ein Konzept auf dem Prüfstand

16. Mai 2017

Historisches Kolleg, München

16. Mai 2017

Historisches Kolleg, München

Dass die dominanten Wirtschafts- und Verhaltensweisen die Lebensgrundlagen beeinträchtigen, ist weithin erkannt. Wenn trotzdem nachhaltige Veränderungen bisher ausgeblieben sind, kann dies auf die Natur des Menschen und/oder seine Kultur zurückzuführen sein.

Im ersten Kolloquium der Stiftung kulturelle Erneuerung soll deshalb vorrangig geklärt werden, ob es Zeiten und Regionen gibt, in denen das Dilemma nicht oder in deutlich geringerem Maße besteht, welche kulturellen Dispositionen zu umweltverträglicheren Verhaltensweisen befähigen und welche Wirkungen von einer Harmonisierung des Dreiklangs von Wissenschaft, Kunst und Religion ausgehen. Geklärt werden soll ferner, wie das Verhältnis von Wissenschaft, Kunst und Religion konstruktiver als derzeit gestaltet werden kann.

 

Leitfragen des Kolloquiums

  • Was sind Anzeichen für die unzulängliche Wirksamkeit der Effizienz- und Suffizienz-Strategie?
  • Warum tun Menschen nicht, was sie für richtig halten:
    … weil ihre Natur auf Selbstzerstörung angelegt ist?
    … weil sie eine Kultur haben, die ihre Natur nicht wirksam einhegt?
    … weil sie eine zerstörerische Kultur entwickelt haben?
  • Gab es Perioden, in denen die Kultur des Menschen nicht zerstörerisch war?
  • Wie muss eine Kultur sein, die zur Suffizienz befähigt, zum Beispiel indem sie die tragenden Elemente unserer Kultur zusammenführt?
  • Gibt es hierfür historische und/ oder internationale Beispiele?
  • In welchen Kulturen bestand bzw. besteht ein harmonischer Dreiklang zwischen Wissenschaft, Kunst und Religion?

6. Klimakonzert

18. Juni 2017, 14.00 Uhr

Gärten der Welt, Berlin-Marzahn

18. Juni 2017, 14.00 Uhr

Gärten der Welt, Berlin-Marzahn

Das 6. Klimakonzert des Orchesters des Wandels am 18. Juni 2017 im Rahmen der Internationalen Gartenausstellung verbindet Kultur und Natur. Zusammen mit dem Klangkünstler Georg Klein verwirklichen die Musiker der Berliner Staatskapelle unter der Leitung von Daniel Barenboim ein außergewöhnliches Klangkunstprojekt. Unter dem Titel „Grün Hören“ soll mit musikalischen Mitteln ein Dialog zwischen den Gärten der Welt und urbaner Stadtlandschaft entstehen.

Das Orchester des Wandels

Die Musikerinnen und Musiker der Berliner Staatskapelle möchten den kommenden Generationen nicht nur eine einzigartige Tonkunst, sondern auch einen lebenswerten Planeten erhalten. Deshalb haben sie sich im Orchester des Wandels zusammengefunden - eine Initiative der von den Musikerinnen und Musikern gegründeten Stiftung NaturTon - um mit kreativen Konzertformaten an ungewöhnlichen Orten für die Stiftung zu musizieren. Die einzigartige Initiative von Orchestermusikern setzt sich unter anderem für den nachhaltigen Streichinstrumentenholzbau ein, um vom Aussterben bedrohte Ebenhölzer auf Madagaskar zu retten. Desweiteren fördert die Stiftung ein Auenwaldprojekt in Moldawien.